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Dillingen

25.10.2018

Boxlegende René Weller testet das neue Sleepy-Sleepy-Hotel

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Boxlegende René Weller und seine Frau Maria haben das neue Sleepy-Sleepy-Hotel in Dillingen getestet, das im November eröffnen wird. Bei der Baustellenparty dabei waren auch der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Freiwang (rechts) und Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz.
Bild: Berthold Veh

Der frühere Weltmeister ist nicht der einzige Promi bei der Baustellenparty im „Paul“. Wie den Gästen der Stil des Hauses gefällt.

So ungewöhnlich wie die Baustellenparty im neuen Sleepy-Sleepy-Hotel in Dillingen sind auch die Promis. Boxlegende René Weller zählt zu den Gästen, die am Mittwochabend die Zimmer testen. Und dem früheren Boxweltmeister gefällt es im Sleepy-Sleepy-Hotel. „Schaut gut aus, das ist alles gemütlich“, sagt der 64-jährige Pforzheimer, der immer noch so cool wie in alten Zeiten wirkt. Weller zeigt die Narben an seinen Händen. „Die Mittelhandknochen habe ich mir alle gebrochen.“ Und seine Frau Maria lobt den Ausnahmeboxer beim Probesitzen auf dem Hotelbett als echten Kämpfer, der heute noch täglich trainiert. Bekannte warnt sie, den Sparringpartner für ihren Mann zu geben. „Er hat schnelle Hände und bricht dir die Rippen“, berichtet Maria Weller.

Was den geschäftsführenden Gesellschafter und den Boxer verbindet

So weit kam es bei Thomas Freiwang nicht. Der Nürnberger ist der geschäftsführende Gesellschafter der Invite-Gruppe, die nun in Dillingen ihr siebtes Hotel eröffnen wird. „René hat mir mal den Arsch versohlt“, erinnert sich Freiwang. Weller ist sein Freund und oft bei den Freiwangs zu Gast. Zur Runde zählen auch Bodyguard und Schauspieler Peter Althof, der jüngst auch wieder im Film Macho Man 2 mit Weller zu sehen war, und Torsten „Toto“ Heim, der als Polizist zusammen mit Thomas „Harry“ Weinkauf in der Sat.1-Reportagereihe „24 Stunden Toto & Harry – Die Zwei vom Polizeirevier“ berühmt wurde. Freiwang ist bei der Eröffnung der Baustellenparty sichtlich stolz auf die neue Niederlassung. Er dankt der Firma Rinkenburger, die einen zweistelligen Millionenbetrag in den Umbau des einstigen Kaufhauses Paul insvestiert, für die gute Zusammenarbeit und lässt keinen Zweifel, dass die Invite-Hotelgruppe weiter expandieren will.

In Dillingen fehlten Hotel-Kapazitäten

Oberbürgermeister Frank Kunz ist bei dem Rundgang angetan von dem „tollen Hotel“. Es sei wichtig, dass es in der Kreisstadt nun wieder ein Hotel dieser Größe gebe. Zuletzt sei es nicht möglich gewesen, dass Gruppen von Reisebussen in Dillingen unterkommen konnten. „Es haben Hotel-Kapazitäten gefehlt, auf ein Hotel wie Sleepy-Sleepy hat Dillingen gewartet“, sagte Kunz.

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Wie Hotelleiterin Joelle Ralph und Raluca Fackelmann von der Marketingabteilung informieren, hat das neue Hotel 76 Zimmer mit insgesamt 140 Betten. Für Joelle Ralph bedeutet die Leitung von Sleepy-Sleepy eine Rückkehr nach Dillingen, denn die Augsburgerin hat einst die Bona-Realschule besucht und hier im Internat (Immaculata) gewohnt. Das Hotel soll die unterschiedlichsten Zielgruppen ansprechen – von der Managerin bis zum Rucksacktouristen. Thomas Freiwang sagt: „Wir wollen Luxus zum attraktiven Preis anbieten.“

Anfang November soll das Hotel Sleepy-Sleepy starten. Die Gäste zeigen sich im Vorfeld angetan. „Mir gefällt’s hier“, sagt Toto Heim, der auch im richtigen Leben Polizist ist und in Bochum auf Streife geht. Seine Rolle im Fernsehen habe seinen Vertrauensbonus bei den Bürgern sogar noch gesteigert, berichtet Toto Heim. Was er von Dillingen gesehen habe, habe ihn beeindruckt. Er werde sich „diese schöne Stadt“ ansehen, bei der Polizeiinspektion Dillingen aber nicht vorbeischauen. „Hoffentlich falle ich nicht auf“, sagt Heim.

Ein großes Lob für die Große Kreisstadt und ein Versprechen

Der Nürnberger Peter Althof, der als Chef einer Security-Firma bereits für die Sicherheit von Boxern wie Henry Maske und Rocky Graziano gesorgt hat, ist schon einmal durch Dillingen durchgefahren. Dass das Sleepy-Sleepy-Hotel hier laufen wird, daran gebe es keinen Zweifel, sagt Althof. Dillingen sei eine „super Stadt“. So sieht es auch Heide Freiwang, die Frau des geschäftsführenden Gesellschafters. Die Künstlerin hat konkrete Pläne. „Ich werde hier einmal ausstellen“, kündigt die Nürnbergerin an.

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