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Dillingen

18.07.2020

Corona-Tests in Dillingen: Glück gehabt

220 Personen wurden am ehemaligen Standort des Dillinger Gesundheitsamts in der Weberstraße auf Corona getestet. Alles Tests waren zum Glück negativ.
Bild: Cordula Homann

Plus Nach dem Covid-19-Fall im Dillinger Kindergarten wurden 220 Menschen auf das Coronavirus getestet. Alle Tests waren zum Glück negativ. Der Fall muss eine Warnung sein.

Die Sache hätte ganz anders ausgehen können. Eine Mitarbeiterin der Dillinger Kita St. Josef hatte sich, wie am Ende voriger Woche bekannt wurde, mit dem Coronavirus infiziert.

Die Sorgen bei den Eltern waren groß

Deshalb waren die Sorgen bei den Eltern der Kindergartenkinder verständlicherweise groß. Hat sich unser Mädchen oder Bub mit Covid-19 angesteckt? Sind wir etwa selber infiziert? Droht uns allen eine zweiwöchige Quarantäne? Hinzu kam anfangs eine unzureichende Informationspolitik. Denn die Nachricht über Whatsapp in Elternkreisen ließ viele Fragen offen und sorgte so zusätzlich für Unruhe. Aber das ist Vergangenheit.

Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Dillinger Kita St. Josef können aufatmen. Denn die 220 Tests haben ein Ergebnis gebracht, auf das alle gehofft haben, mit dem aber nicht unbedingt zu rechnen war: Die Kinder und das Personal der Kita haben sich nicht mit Corona infiziert. Alle Laborbefunde brachten ein negatives Ergebnis, das in diesem Fall richtig positiv ist. Und die Kita konnte bereits am Donnerstag wieder ihren Betrieb aufnehmen. Da haben wir noch einmal Glück gehabt.

Die Corona-Gefahr ist noch nicht vorbei

Das Wort wir ist dabei nicht übertrieben. Denn eine Masseninfektion in einem Kindergarten hätte Auswirkungen auf den gesamten Landkreis Dillingen haben können – siehe den Corona-Ausbruch bei Mitarbeitern des Fleischverarbeitungs-Konzerns Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Der Covid-Fall in der Dillinger Kita sollte als Warnung verstanden werden, die Pandemie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Lockerungen nach dem Lockdown waren überfällig, keine Frage. Aber leichtsinnig sollte jetzt niemand werden. Solange kein Impfstoff da ist, müssen wir weiter Abstand halten, auf Hygieneregeln achten und auf große Partys verzichten. Die Corona-Gefahr ist noch nicht vorbei.

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