Newsticker

Erstmals seit neun Tagen: Italien meldet weniger als 700 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden
  1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Deisenhofener ärgern sich über den Verkehr

Bürgerversammlung

02.10.2014

Deisenhofener ärgern sich über den Verkehr

Von Höchstädt nach Deisenhofen: Am Ortseingang befindet sich die Kapellenstraße. sie war Thema bei der Bürgerversammlung am Dienstagabend.
Bild: von Neubeck

Was Anwohner der Kapellenstraße besonders stört

Nein, schimpfte Hans Kapp, so könne das nicht weitergehen: „Ich sehe schwarz für die kommenden Jahre.“ Denn bereits jetzt habe der Verkehr in Deisenhofen deutlich zugenommen. „Das kommt mir vor, als gebe es eine Autobahn durch den Ort.“ Flüsterasphalt müsse her, forderte er, oder zumindest wie in Kicklingen eine Verkehrsinsel am Ortseingang, damit die Fahrer abbremsten. So wie Kapp ärgerten sich bei der Bürgerversammlung im Höchstädter Stadtteil Deisenhofen zahlreiche Besucher über den Verkehr.

Zum Beispiel Alois Kommer: In Deisenhofen werde man um 5.30 Uhr von den Lastwagen geweckt, die durch den Ort fahren würden. Er schlug vor, die Durchgangsstraße zu einer 30er Zone zu machen. Bürgermeister Stefan Lenz antwortete ihm und auch Kapp, dass er mit den Verantwortlichen im Landratsamt reden werde. „Ich glaube, dass der Landkreis da aufgeschlossen ist.“ Flüsterasphalt lehnte der Rathauschef ab, der verleite doch nur zum schnelleren Fahren. Heribert Zengerle forderte, dass das kommunale Verkehrsunternehmen öfter blitzen solle: „Wir haben einen Durchgangsverkehr hoch drei.“ Lenz sagte zu, mit der Stadt Dillingen deshalb zu sprechen.

Die Kapellenstraße wurde mehrfach thematisiert. So ärgerte sich Theo Hurler darüber, dass auswärtige Landwirte mit ihren Gefährten auf dem Gehweg fahren würden. „In ein paar Jahren ist der kaputt.“ Auch Richard Senning meldete sich zu Wort: „Wir haben da schon einmal einen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt.“ Darin habe man verschiedene Vorschläge gemacht – etwa eine Fahrbahnverengung. Zurückbekommen habe man einen Bescheid, dass die Straße frei bleiben müsse.

Deisenhofener ärgern sich über den Verkehr

Das Schreiben von damals nochmals durchlesen

Aber: Die Anlieger hätten die Straße damals zum Großteil bezahlt, so Senning. Und ob es sich noch um Landwirte oder schon um Gewerbetreibende handle, die da durchfahren würden, das sei die Frage. Lenz will sich das Schreiben von damals noch einmal anschauen und die Förderung überprüfen. Denn davon hänge ab, wie man reagieren könne.

Weitere Themen in der Diskussion waren unter anderem:

Hans-Peter Eiden ärgerte sich über die seiner Meinung nach zu großen Hecken in der Moosstraße. Lenz sagte, er werde mit den Anliegern sprechen.

Maria Lindner wollte wissen, wann der Grünsammelgutplatz im Friedhof umgestaltet werde. Lenz antwortete, noch in diesem Jahr.

Der Biber treibt Josef Linder um. Der habe einen Feldweg teils untergraben. Das Thema werde an den Landkreis weitergegeben, so der Bürgermeister.

Rosemarie Baselt ärgerte sich darüber, dass der Radweg nach Höchstädt im Winter nicht richtig geräumt werde. Lenz sagte zu, im Stadtrat über den Räum- und Streuplan zu diskutieren.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren