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Wertingen

23.05.2019

Der Wertinger Feier-Marathon läuft

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Die Party ist eröffnet: Seit Donnerstagabend wird beim Wertinger Volksfest wieder gefeiert. Die Stimmung mit den Lechfeld Buam (im Hintergrund) war von Anfang an gut, allmählich füllte sich das Festzelt auf dem Platz an der Industriestraße.
Bild: Berthold Veh

Pünktlich zum Auftakt des Wertinger Volksfests kehrt der Sonnenschein zurück. Wie sich Bürgermeister Willy Lehmeier beim Bieranstich schlägt – und warum das Event für viele Zusamtaler ein Muss ist.

Wettertechnisch ist es eine Punktlandung: Als die Pforten des Wertinger Volksfests am Donnerstagabend öffnen, trübt kein Wölkchen am Himmel das Vergnügen. In den Tagen zuvor war das anders. Als die Helfer des Festwirts Werner Schmid das Zelt aufbauten, goss es immer wieder wie aus Kübeln. Doch scheint weit zurückzuliegen. Kellnerin Gerda Gebele ist jedenfalls in Hochstimmung. Die Laugnaerin gehört zu dem Team, das neun Tage lang die Gäste beim Volksfest bewirten wird. „Das gehört für mich zum Jahresablauf“, sagt die Arzthelferin und freut sich über den „gelungenen, sonnigen Start“. Gerda Gebele beschwört die gute Stimmung. „Die Leute in Wertingen sind nett“, sagt sie. Da mache die Arbeit umso mehr Spaß.

Dort trifft man „liebe Bekannte“

Das Festzelt füllt sich anfangs nur zögerlich. Und das, obwohl es bis zum Bieranstich eine Halbe gratis gibt. Verena Beese von der Stadtverwaltung versichert, dass sich das Zelt schon noch füllen wird. Für die Zusamtaler sei das Wertinger Volksfest jedenfalls ein Muss. „Das Programm ist super. Und man trifft hier jedes Jahr zum Sommerauftakt liebe Bekannte“, sagt Beese. Die Lechfeld Buam legen los und spielen Ohrwürmer wie Gabaliers Hulapalu.

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Wertingen feiert neun Tage lang Party
Bild: Berthold Veh

Dank an Festwirt Werner Schmid

Bürgermeister Willy Lehmeier dankt Festwirt Schmid, der das Volksfest zum 17. Mal ausrichtet. Das sei „eine Riesenleistung“, wie der Rathauschef betont. Und Schmid selbst versichert: „Mir macht es immer noch Spaß.“ Bei einer kleinen Unterbrechung werde jetzt neun Tage lang bis zum 2. Juni in Wertingen gefeiert. „In keiner anderen Kleinstadt wie Wertingen gibt es so ein geiles Volksfest“, sagt der Metzgerei-Unternehmer. Er dankt dem Schwanenbräu-Chef Fritz Carry, der wiederum ein ausgezeichnetes Festbier gebraut habe.

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Cocktailmixer aus Berlin sind am Start

Danach schreitet Bürgermeister Lehmeier gegen 19.15 Uhr zum offiziellen Bieranstich. Er braucht nur zwei Schläge, dann rinnt der Gerstensaft aus dem Fass. „O’zapft isch“, verkündet Schmid und das gesellige Beisammensein nimmt seinen Lauf. Der Festwirt zeigt den Wertinger Stadträten und anderen Ehrengästen die neue Gin-Bar. Cocktailmixer aus Berlin werden Volksfestbesucher hochprozentige Drinks servieren. Wirtschaftsreferent Alfred Schneid gefällt der Volksfestauftakt. „Es ist schon beeindruckend, was Werner Schmid hier auf die Beine stellt“, sagt der Stadtrat.

„Ein ganz liebenswertes Volksfest“

Draußen bevölkern die Besucher in der Abendsonne den Vergnügungspark. „Für die kleinen Kinder ist das hier super“, sagt die Lutzingerin Monia Mayr, deren Tochter Leonie eben eine Runde mit dem Karussell dreht. Sie sei nach dem Eisessen eher zufällig beim Volksfest vorbeigekommen. Gertrud Dreiseitl aus Heppenheim (Hessen) kommt seit mehr als zehn Jahren mit ihrem Stand nach Wertingen. Bei ihr kann man Lose kaufen und Preise gewinnen – bei ihrem Mann heißt es Bälle werfen. Und auch ihr Sohn ist dabei. Auf bis zu 30 Volksfesten jährlich ist die Familie präsent. In Wertingen gefalle es ihr besonders gut, sagt Gertrud Dreiseitl. Das sei „ein ganz liebenswertes Volksfest“.

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