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29.06.2017

Die Kneipp-Anlage tritt auf der Stelle

So sieht das alte Kneipp-Becken aus den 60er-Jahren aus.
Bild: Sartor

Erst wird das Lauinger Donauufer aufgehübscht – mit besseren Zugängen zum Wasser

Schmutzig, trüb, in die Jahre gekommen – die Kneippanlage an der Donau in Lauingen ist kein Schmuckstück mehr. In der Stadtratssitzung am Dienstag war sogar von einem „Schandfleck“ die Rede. Viele Lauinger wünschen sich, dass dieses Fleckchen an der Donau wieder hergerichtet wird. Das ergab eine Umfrage des Arbeitskreises „Lebenswertes Lauingen“. Für den Anfang wird die Kneipp-Anlage jedoch noch warten müssen. Zuerst soll das Donauufer an zwei anderen Stellen badefreundlicher gemacht werden.

Zugänge zum Wasser, Kiesstrände und Liegewiesen: Nachdem 2016 bereits der Donaustrand eröffnet wurde, folgen nun weitere Abschnitte an der Brenzmündung und an einem Uferstück zwischen Kneipp-Anlage und Luitpoldhain. Diese Maßnahmen kosten rund 70000 Euro. Dank Fördermitteln aus dem Topf des europäischen Leader-Projekts und der Unterstützung der Bayerischen Elektrizitätswerke (BEW) liegt der Anteil der Stadt bei 20000 Euro. Die Stadträte zeigten sich durchaus erfreut darüber, dass derartige Projekte zurzeit so kräftig bezuschusst werden. Dennoch war stets nur von einem „Startschuss“ die Rede. Claudia Stocker (FDP) wollte sicherstellen, dass die Kneipp-Anlage nicht in Vergessenheit gerät und genau über Hintergründe und Zahlen informiert werden. „Wie können wir bei dieser Aktion weiterkommen?“

Diese Frage liegt auch dem Arbeitskreis „Lebenswertes Lauingen“ am Herzen. Die Mitglieder haben den Anstoß zur Neugestaltung des Donauufers gegeben. „Lauingen hätte diesen Zug wahrscheinlich verpasst, wenn wir nicht so dahinter gewesen wären“, sagt Sprecherin Anne Frank. Was die Kneipp-Anlage betrifft, so hat der Arbeitskreis bereits 600 Euro in Planungen investiert. Das Konzept sieht vor, die alte Anlage aus den 60ern abzureißen und stattdessen Kinder- und Tretbecken mit unterschiedlichen Tiefen anzulegen. Die BEW wird sich daran nicht beteiligen, denkt Frank. Auch Bürgermeister Wolfgang Schenk betont, dass die Elektrizitätswerke eher direkt am Ufer aktiv werden. Daher ist in diesem Punkt die Stadt gefragt, sagt Frank. In einem Schreiben fordert der Arbeitskreis die Räte auf, nach der Sommerpause dazu Stellung zu nehmen, ob die Stadt als Projektträger für die Anlage auftreten will.

Um ein weiteres Lauinger Wohlfühlareal geht es auf "Seite 34

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