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Bundesliga-Relegation

03.07.2020

Fan-Hoffnung: "Wertingens Stefan Schimmer schießt FCH in die Bundesliga"

Fans aus dem Landkreis hoffen, dass der aus Wertingen stammende Stefan Schimmer (Archivfoto) im entscheidenden Spiel am Montag gegen Werder Bremen zum Einsatz kommt - und den FC Heidenheim in die Bundesliga schießt.
Bild: Sebastian Widmann/ dpa

Plus Nach dem 0:0 im Hinspiel bei Werder Bremen ist der 1. FC Heidenheim noch voll im Geschäft. Der Wertinger Stefan Schimmer war ohne Einsatz - aber vielleicht sticht der Joker am Montag.

Live übertragen wurde das erste Relegationsspiel zur Fußball-Bundesliga zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim am vergangenen Donnerstag nur im Livestream bei DAZN und Amazon Prime. Erst nach 23 Uhr gab es Ausschnitte im öffentlichen Fernsehen. Für Donau-Kreisspielleiter Franz Bohmann zu spät, um sich einen Eindruck vom 0:0 der Truppe von Trainer Frank Schmidt im Weserstadion zu machen.

"Schimmer schießt den entscheidenden Treffer"

„Mein Enkel hat mich aber am Tag danach informiert, dass es die Heidenheimer sehr gut gemacht haben“, drückt der Funktionär aus dem Wertinger Stadtteil Bliensbach dem Tabellendritten der Zweiten Bundesliga nun fest die Daumen, dass er das Unmögliche am kommenden Montag im Rückspiel möglich macht und dafür sorgt, dass es in der Region neben dem FC Augsburg in der kommenden Saison einen zweiten Vertreter in der Beletage des deutschen Fußballs gibt. Franz Bohmann wagt sogar eine Prognose: „ Heidenheim gewinnt 2:1 und Stefan Schimmer schießt den entscheidenden Treffer.“

Beim torlosen Remis im ersten Relegationsspiel gegen den SV Werder Bremen hatte Heidenheims Torjäger Tim Kleindienst trotz Dauerregens die Lufthoheit.
Bild: dpa

Der Wertinger Angreifer in Diensten des 1. FC Heidenheim wurde im Hinspiel am Donnerstag nicht eingesetzt; er saß bei Dauerregen 90 Minuten lang auf der Tribüne. Otmar Ohnheiser, langjähriger Sympathisant der Mannschaft von der Ostalb, konnte dies nicht ganz nachvollziehen. „Den hätte ich an der Stelle von David Otto gebracht." Für den ehemaligen Bürgermeister aus Villenbach ist das torlose Remis kein so gutes Ergebnis für Heidenheim: „Ein zweites Mal wird Werder Bremen sicherlich nicht so schwach spielen“, ist sich Ohnheiser sicher. Mit einem Sieg an der Weser, der durchaus möglich, gewesen wäre, stünden die Chancen wesentlich besser.

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Den Aufstieg leichtfertig verspielt?

„Hoffentlich hat Heidenheim mit dem 0:0 nicht den Aufstieg leichtfertig verspielt“, zeigt sich der Villenbacher nachdenklich. Die Gastgeber müssen auf jeden Fall gewinnen, um das Märchen von der Brenz wahr werden zu lassen. Mit jedem Unentschieden würde aufgrund der Auswärtstor-Regelung Werder Bremen die Klasse halten. Einzige Ausnahme: Auch das zweite Aufeinandertreffen endet nach 120 Minuten 0:0 und der 1. FC Heidenheim gewinnt dann das Elfmeterschießen.

Die alles entscheidende zweite Partie wird sich Otmar Ohnheiser am Montag wieder live auf DAZN anschauen, während Franz Bohmann erneut passen muss: „Ich bin nächste Woche auf Radtour entlang der Donau und habe dafür wohl keine Zeit“. Doch wie die Partie ausgehen wird, das möchte er natürlich nicht versäumen. Vielleicht erhält er ja dann auch wieder Informationen von seinem Enkel...

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