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05.07.2010

"Handlanger Gottes" sein …

"Handlanger Gottes" sein …

Dillingen Die Pfarrei St. Ulrich hat gestern bei Christoph Wasserrabs Primiz auch ihren Kirchenpartron gefeiert. Subregens Rainer Florie predigte deshalb über den heiligen Ulrich, der in Wittislingen geboren wurde. Als der Bischof einst einen Ostergottesdienst feierte, soll bei der Wandlung die rechte Hand Gottes über dem Altar erschienen sein. Daraus werde die Überzeugung der Zeitgenossen Ulrichs offenbar: "Aus diesem Mann spricht Gott."

Der Heilige, der in seiner 50-jährigen Zeit als Bischof in Augsburg immer mit dem Aufbau beschäftigt war, habe aus der Liebe Gottes gelebt. Damit stelle er ein Idealbild des Priesters dar. Geistliche seien berufen, in ihrer jeweiligen Zeit daran mitzuwirken, dass Gottes Reich entstehen könne. Priester müssten jetzt in einer Zeit, in der vielerorts die christlichen Grundüberzeugungen schwinden, vieles aufbauen. Und dabei werde oft Ohnmacht erfahrbar. Florie nannte aber eine Zuversicht: "Wo ich nicht mehr weiterkomme, ist immer noch die rechte Hand Gottes da. Es kommt darauf an, alles in die Hand Gottes zu legen." Gott selbst sei es, der die Gaben der Messfeier und die Herzen der Menschen wandle. Der Priester sei "der Handlanger, der alles entgegennehmen und an Gott weiterreichen darf".

Dank für "wunderschöne Tage"

Christoph Wasserrab reichte am Ende seinen Dank "für die wunderschönen Tage, die ich in meiner Heimatstadt erleben durfte", an alle Helferinnen und Helfer weiter. Neben den Musikkapellen und der Chorgemeinschaft nannte der 27-Jährige auch Monsignore Walter Rau, Regionaldekan Gottfried Fellner sowie vom Vorbereitungsteam Maria Jost, Manfred Lorenz, Martin Riegler und Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Michael Dollinger. (bv)

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