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Höchstädt

07.10.2019

Höchstädt soll Vorreiter bei Mülltrennung werden

Müll wie dieser wird auf dem Marktplatz in Höchstädt immer mehr zum Problem. Die CSU fordert deshalb, dort Recycling möglich zu machen.
Bild: Alexander Heinl, dpa (Symbol)

CSU Höchstädt schlägt vor, dass die Stadt eine Vorreiterrolle in der Region übernimmt. Und die Partei appelliert an die Falschparker.

Im Rahmen der Vorstandssitzung beschäftigten sich die CSU-Mitglieder mit dem Höchstädter Marktplatz. Dieser entwickelt sich, auch dank des vielfältigeren gastronomischen Angebotes, zu einem lebhaften Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger aus Höchstädt und darüber hinaus, heißt es in der Pressemitteilung. So stelle der immer stärker werdende Radtourismus für die Stadt eine große Chance dar. Der Marktplatz als Visitenkarte der Stadt sollte weiter aktiv entwickelt werden, so Ortsvorsitzender Thomas Häußler. Er schlug vor, die städtischen Mülleimer gegen Behälter, die eine Trennung und somit das Recycling des Mülls ermöglichen, auszutauschen. „Mülltrennung ist heute selbstverständlich, nur am Höchstädter Marktplatz landen Plastik, Glas, Papier und anderes in einem Mülleimer. Hier kann Höchstädt sicher eine Vorreiterrolle in der Region übernehmen“, so Häußler weiter.

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Auch Falschparker seien in Höchstädt ein Ärgernis

Für Carolin Wanner stellen die Falschparker auf dem Marktplatz gerade in den Sommermonaten ein Ärgernis dar. Hier gelte es verstärkt an die Vernunft der Autofahrer zu appellieren. Gerade für die Kinder und Jugendlichen, die sich am Marktplatz aufhalten, sind die parkenden Autos eine Gefahrenquelle.

Für Karen Keis ist das Thema der Bestuhlung des Marktplatzes durch die Gastronomie, vor allem während der Marktzeiten am Freitagnachmittag eine weitere Gefahr für die Fußgänger, die mit ein wenig mehr Umsicht ausgeschlossen werden könnte. Wenn Mindestabstände eingehalten werden, müsse nicht an unübersichtlichen Stellen die Straße überquert werden. Hier würden Markierungen den Gastronomen und Händlern sicher helfen, dieses einzuhalten, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Anwesenden diskutierten auch das Thema E Mobilität, dem mit Errichtung einer Ladesäule am Marktplatz Rechnung getragen wurde. In diesem Zuge tauchte auch die Frage auf, ob es nicht möglich ist, in Zukunft bei der Beschaffung von neuen Fahrzeugen für den Bauhof zu prüfen, die Mitarbeiter mit Elektrofahrzeugen auszustatten. Wenn Elektrofahrzeuge schon für die Briefzustellung eingesetzt werden, warum nicht auch im Bauhof, wenn es die Arbeiten zulassen? Der Vorstand beschloss, diese Anliegen mittels eines Antrages über die Fraktion dem Stadtrat vorzulegen. (pm)

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