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Austausch

08.07.2020

Israels Generalkonsulin in Dillingen

Generalkonsulin Simovich im Austausch mit Akademiedirektor Alfred Kotter (Mitte) und Referent Günther Lehner im Lernraum Zukunft der Akademie.
Bild: ALP

Sandra Simovich will die Kontakte zur Dillinger Lehrer-Akademie intensivieren

Die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich hat jetzt die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) in Dillingen besucht, um sich über deren Arbeit zu informieren. Im Austausch mit Akademiedirektor Alfred Kotter und Mitarbeitern wurden insbesondere Themen aus dem Bereich der politischen Bildung, der Führungskräfte-Gewinnung und -Weiterbildung sowie der Digitalisierung besprochen.

Nach einem Überblick über die Aufgaben und Arbeitsfelder der Akademie durch Alfred Kotter erläuterte Gisela Becker, die zuständige Akademiereferentin für Geschichte und Politik, das breite Angebot der Einrichtung im Bereich der politischen Bildung. Hierzu gehören auch regelmäßig angebotene Israelexkursionen für bayerische Lehrkräfte und Schulleiter. Die Generalkonsulin erklärte sich spontan bereit, bei der Organisation künftiger Reisen behilflich zu sein.

Intensiv und anregend gestaltete sich laut Pressemitteilung der Austausch zum Thema der Gewinnung und Weiterbildung von schulischen Führungskräften. Ewald Blum, der Leiter der Führungskräfte-Abteilung an der ALP, erläuterte das Konzept zur Identifizierung, Vorqualifikation, Aus- und Fortbildung schulischen Führungspersonals (Module A, B, C). Simovich zeigte sich beeindruckt vom systematisch aufgebauten Angebot der Akademie in diesem Bereich und berichtete, dass in Israel bei der Identifizierung und weiteren Förderung von Führungskräften die Armee eine wichtige Rolle spiele. Die Gesprächspartner vereinbarten, dass Kontakte zwischen der ALP und Fortbildungs-Instituten in Israel hergestellt werden sollten.

Zum Abschluss des Besuches präsentierte Günther Lehner, als Akademiereferent unter anderem für den kreativen Einsatz moderner Medien zuständig, den neuen lernraum.zukunft als Experimentierraum für innovative Lehr- und Lernszenarien. Er erläuterte, wie mit diesem Raum neue Wege in der Lehrkräftefortbildung beschritten werden können. Das Ziel, die Bildung der Zukunft mitzugestalten, wurde so für die Generalkonsulin erfahrbar. Auf Anregung der Generalkonsulin soll künftig nach Möglichkeiten gesucht werden, deutsche und israelische Lehrkräfte (gegebenenfalls virtuell) zusammenzubringen, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Dabei seien viele Themenfelder denkbar, unter anderem die Digitalisierung im Bildungswesen. (pm)

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