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Schwenningen

26.05.2015

Kämpfer mit großem Herz

Gratulationscour der starken Männer (von links): DTU-Ehrenpräsident Heinz Gruber, Großmeister Chang Jae-Hee, Zweiter Vorstand Günter Sonner, BTU-Präsident Gerd Kohlhofer, Heinrich Magosch, Erster Vorsitzender SG Krumbach Reinhold Gruber, Großmeister Jo In-Young.
Bild: Rapp

Zum Sechzigsten von Heinrich Magosch kamen viele Gäste. Was sie über ihn sagten.

Das Herz von Heinrich Magosch aus Schwenningen gehört dem Taekwondo und Allkampf. Bei seiner Geburtstagsfeier blickte er auf 45 Jahre Kampfsport zurück. Zahlreiche Gäste, die ihn in dieser Zeit kennen gelernt hatten, würdigten seine Erfolge und seinen Einsatz.

Seine sportliche Karriere startete er im Jahre 1970 mit dem Allkampftraining, mit dem Taekwondotraining begann er dann im Jahre 1973. Seine erste Schule leitete er 1977. Im Jahre 1980 übernahm er den Trainingsraum in Schwenningen und schloss sich der Deutschen Taekwondo Union (DTU) an. Auch nachdem er 1985 zum Vorstand des Taekwondo Club Donau-Lech-Iller gewählt wurde, ging es weiter nach oben. In den 30 Jahren als Vorsitzender führte er den Verein zum erfolgreichsten und größten Verein der DTU mit 1600 Mitgliedern. Er ist im Besitz des Trainer-A-Scheines, der Kampfrichterlizenz und der Prüferlizenz auf Bundesebene. Seine Fähigkeiten stellt er seit 1984 auch auf Meisterschaften unter Beweis. Er ist 31-facher Bayerischer Meister und 21-facher Deutscher Meister. Seine Graduierungen, wie den 4. DAN Jiu Jitsu, den 8. DAN Taekwondo und den 8. DAN Allkampf, erwarb er sich bei aktiven Prüfungen.

Eine Demonstrations-Tour der Deutschen Taekwondo-Union im Juli 1992 führte Heinrich Magosch nach Sachsen und Thüringen. Im Frühjahr 1993 gründete er eine Taekwondo- und Allkampfschule in Dresden. Seitdem ist er auch in Sachsen präsent, wo er noch weitere Vereine betreut. Seit der Gründung des Deutschen Allkampf Bundes in Jahre 1996 ist er dessen Präsident und an der Weiterentwicklung dieser Sportart maßgeblich beteiligt. Für dieses besondere Engagement wurde ihm vom Vorstand der 9. DAN Allkampf verliehen. Neben seiner sportlichen Tätigkeit denkt er aber auch an die Wohltätigkeit, seit 1985 organisiert er die Kampfsport-Tournee für die „Kartei der Not“, wobei insgesamt 110 000 Euro gespendet wurden.

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Entsprechend seines Lebenslaufes liest sich auch die Liste seiner Gäste. Neben der ganzen Familie waren Wolfgang Schenk als Bürgermeister seiner Geburtsstadt, sein erster Trainer Reinhold Fixle und viele seiner sportlichen Weggefährten und seine Trainer aus Bayern und Sachsen gekommen. Der Dillinger Oberbürgermeister Frank Kunz würdigte seine Verdienste als Trainer und danke ihm besonders für die Jugendarbeit. Die Ehrung des BLSV überbrachte Kreisvorsitzender Alfons Strasser, der ihm die Verdienstnadel in Gold mit großem Kranz verlieh. Seine Verdienste als

Ausnahmesportler und Trainer würdigte auch der Höchstädter Unternehmer Rudolf Kimmerle. Mit seiner Frau Eva unterstützt er Magosch seit Jahrzehnten und ist auch Sponsor seiner Kampfsporttournee für die „Kartei der Not“.

Auch Michael Kimmerle und sein Sohn Andreas sind immer dabei, wenn es um den guten Zweck geht. In ernsten Vorträgen und auch lustigen Einlagen wurden seine Eigenschaften und sein Engagement gewürdigt, als Freund, als Trainer, als Präsident und als Funktionär im einigen Funktionen.

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