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Sanierung

24.03.2018

Planungen für Höchstädter Grund- und Mittelschule laufen

Ende April soll der erste Zuschuss für die Bildungseinrichtung beantragt werden

Die Planungen für die Sanierung der Grund- und Mittelschule Höchstädt laufen, erklärte stellvertretender Schulverbandsvorsitzender Klaus Friegel in der Sitzung am Donnerstagabend. Das müssen sie auch, denn wenn der Schulverband Höchstädt die Chance haben will, Mittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm Schulinfrastruktur (KIP-S) zu erhalten, muss bis zum 27. April der entsprechende Förderantrag gestellt sein. Dabei geht es voraussichtlich um eine Summe zwischen 600000 und einer Million Euro, erläutert Stadtbaumeister Thomas Wanner in der Sitzung. Zu hoch wollen die Höchstädter hier mit der beantragten Summe nicht gehen, um mit Hilfe des Landtagsabgeordneten Georg Winter überhaupt „ein kleines Teilstück vom Kuchen zu bekommen“. Damit meint Wanner einen Teil des Betrags, der bayernweit verteilt wird. Gefördert werden hier vorwiegend Investitionen in die Barrierefreiheit und energetische Sanierungen.

Um den Förderantrag bei der Regierung von Schwaben Ende September stellen zu können, gehen die Fachplaner nun ins Detail, sagt Friegel. Er betont, dass die Planungen stets in Absprache mit der Schulleitung erfolgen. Bevor der Vorentwurf und die entsprechenden Kosten dann in der Schulverbandssitzung vorgelegt werden, fahren die Verantwortlichen zur Regierung von Schwaben, um den Fachleuten dort die Planung vorzustellen. Erst wenn klar ist, ob die Regierung zustimmen kann, kommen die Pläne in der Schulverbandsversammlung auf den Tisch. Dritter Bürgermeister Hans Mesch sieht es ebenfalls als sinnvoller an, erst im Schulverband darüber zu beraten, wenn genauere Zahlen vorliegen und sicher ist, dass die Planungen bei der Regierung auch so „durchgehen“.

Klaus Friegel und Thomas Wanner zeigen am Donnerstag erste Pläne und Zeichnungen. Sie betonen dabei immer wieder, „dass das nicht unbedingt so bleiben muss“. Demnach soll der Eingangsbereich künftig offen gestaltet werden, damit viel Licht in die Aula fällt. Die Grundschule soll von der Mittelschule aus barrierefrei erreichbar sein. Aufzüge verbinden die Geschoße miteinander. Einer davon soll im Treppenhaus in der Grundschule seinen Platz finden. Der Nachteil ist, dass damit drei bis vier Räume in den oberen Geschoßen wegfallen.

Planungen für Höchstädter Grund- und Mittelschule laufen

Die Alternative, den Aufzug im Außenbereich anzubringen, ist nicht sinnvoll, weil damit der Heizungskeller nicht erreicht werden könnte. Ein weiterer Aufzug findet in der Mittelschule Platz, angedacht ist dort auch eine zweite Treppe als Fluchtweg. Die soll am Eck an der Straße zur Berufsschule hin entstehen.

Anhand des Obergeschosses der Mittelschule zeigt Wanner, wo Klassen- und Gruppenräume sowie sogenannte Lernlandschaften entstehen könnten. Das Ziel ist laut dem Stadtbaumeister, so gut wie möglich zu sanieren – mit so wenig Kosten wie möglich. Und von denen wiederum sollen so viele wie möglich zuwendungsfähig sein.

Im Vorfeld wurde der erste Tagesordnungspunkt schnell erledigt. Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth ist nun auch Vorsitzender des Schulverbands Grund- und Mittelschule Höchstädt. SPD-Stadtrat Jan Waschke schlug ihn vor, und mit 11:0 Stimmen sprachen ihm die Verbandsvertreter ihr Vertrauen aus.

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