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Gundelfingen

29.05.2020

Schnalzger und Mettel sind die neuen Stellvertreter

Miriam Gruß hat neue Stellvertreter in der VG: Roman Schnalzger (Mitte, blaues Hemd) und Christoph Mettel (zweiter von rechts, vorne).
Bild: VG Gundelfingen

Plus In der Gundelfinger VG ändert sich einiges. Die Verwaltung gibt einen Ausblick in die Zukunft.

Nach der Kommunalwahl im März hat sich die neu zusammengesetzte Gemeinschaftsversammlung der VG Gundelfingen zur ersten Sitzung getroffen. Die Vorsitzende Miriam Gruß begrüßte kürzlich in der Brenzhalle die insgesamt 18 Vertreter aus der Stadt Gundelfingen sowie den Gemeinden Bächingen, Medlingen und Haunsheim, zwölf davon waren neu. Die Mitglieder beschlossen dabei unter anderem, dass es auch künftig zwei Stellvertreter für die Vorsitzende geben wird.

Es gibt auch neue Standesbeamte

Einstimmig wurden dazu Gundelfingens Zweiter Bürgermeister Roman Schnalzger und Haunsheims Rathauschef Christoph Mettel gewählt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Verabschiedet wurde auch die neue Geschäftsordnung sowie die Satzung über die Entschädigung für die ehrenamtliche Tätigkeit in der Verwaltungsgemeinschaft. Dazu wurden die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden zu Eheschließungs-Standesbeamten bestellt und der neue Rechnungsprüfungsausschuss besetzt. Diesen führt nun Carmen Rommel als Vorsitzende an. Stellvertretende Vorsitzende sind Günter Müller, Robert Mettel, Edelbert Reile und Werner Lohner. Zudem wurde eine Zweckvereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich des Geoinformationssystems abgesegnet. Für die gesamte Verwaltungsgemeinschaft sollen damit die Daten für Wasser- und Kanalnetz sowie für das Baumkataster digital erfasst und aufbereitet werden.

100.000 Euro für die Zusammenarbeit

Die Kosten dafür liegen bei knapp 100000 Euro, für die eine Bezuschussung aufgrund der interkommunalen Zusammenarbeit in Aussicht gestellt ist.

Zum Abschluss der Sitzung gaben Miriam Gruß und Hauptamtsleiter Heinz Gerhards noch einen Überblick über die aktuelle Situation in der Verwaltungsgemeinschaft. „Wir haben uns landkreisweit einen guten Ruf erarbeitet und ich denke, wir sind auch für die Zukunft gut aufgestellt“, so Gruß. Sie dankte Gerhards stellvertetend für die gute Arbeit, die Tag für Tag von den rund 40 Mitarbeitern geleistet werde.

Gerhards selbst gab einen Überblick, wie die Corona-Phase bisher gemeistert wurde. „Wir mussten zwar das Rathaus zumachen, der Dienstbetrieb konnte aber aufrecht erhalten werden.“ Auch dank der Homeoffice-Regelungen, die ausschließlich „auf freiwilliger Basis geregelt werden konnte“. In Abstimmung mit den Städten Lauingen, Wertingen und Höchstädt werde man nun beraten, wie die Verwaltungen schrittweise wieder geöffnet werden könnten.

Digitalisierung eine große Herausforderung

Aber auch so stehen die Mitarbeiter vor großen Herausforderungen in der Zukunft. „Die Digitalisierung schreitet weiter voran und die Umsatzsteuer-Problematik für viele Dienstleistungen werden uns künftig sehr beschäftigen“, so Gerhards. Er zeigte sich aber optimistisch, dass die Aufgaben mit einem „jungen und motivierten Team“ bewältigt werden. (pm)

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