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Kirche

08.07.2020

„Sehnsüchtig auf den neuen Pfarrer gewartet“

Dekan Jürgen Pommer führte Friedrich Martin (vorne) im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in sein Amt als Pfarrer von Haunsheim ein.
Bild: von Weitershausen

Friedrich Martin wird in Haunsheim ins Amt eingeführt. Er steht vor vielfältigen Aufgaben und sagt, was ihm am Herzen liegt

Bürgermeister Christoph Mettel sprach in seinem Grußwort aus, was wohl die meisten Gottesdienstbesucher am Sonntagnachmittag in der Haunsheimer Dreifaltigkeitskirche gedacht haben. „Wir haben ein Jahr lang sehnsüchtig auf einen neuen Pfarrer für unsere Gemeinde gewartet“, sagte Mettel. Der Rathauschef zeigte sich zuversichtlich, dass Hausheim für den neuen Pfarrer „eine neue Heimat werden kann, in der er sich wohlfühlen wird“.

Dekan Jürgen Pommer führte Martin in sein Amt ein. Eröffnet wurde der Gottesdienst durch den Regionalsprecher der evangelischen Kirchen im Landkreis Dillingen, Pfarrer Frank Bienk. In seiner Ansprache dankte Bienk den Angehörigen der Haunsheimer Kirchengemeinde, dass sie in der Kirche nach Corona-Maßstäben jeden verfügbaren Platz belegt hätten. Platz fanden auch der beinahe komplette Haunsheimer Kirchenvorstand, Bürgermeister Mettels Amtskollege aus Bachhagel, Ingo Hellstern, sowie Schulleiterin Alexandra Heger und Vertreterinnen aus dem evangelischen Kindergarten der Gemeinde, mit denen Pfarrer Martin in Zukunft zusammenarbeiten werde.

Dekan Pommer bestätigte Martin bei seiner Einführung in das Amt des Pfarrers für die Kirchengemeinde Haunsheim, ein äußerst engagierter, fleißiger und erfahrener Seelsorger zu sein. Dies sei jedoch auch notwendig, denn mit jeweils einer halben Pfarrstelle in Dillingen und Haunsheim warteten auf ihn vielfältige Aufgaben.

Pfarrer Martin verwies in seiner Ansprache an die Kirchengemeinde mit einem Augenzwinkern auf den Spruch: „Man muss Gott für alles danken – auch für einen Unterfranken.“ Der gebürtige Unterfranke Martin hat in den vergangenen fünf Jahren in Günzburg als Pfarrer gewirkt. Entscheidend für ihn sei jedoch nicht die Herkunft eines Menschen, sondern der gegenseitige Respekt, so Martin. Als Seelsorger möchte er für die Menschen da sein, seinen Fokus will der Vater zweier erwachsener Kinder auf die Jugendarbeit richten. In diesem Bereich habe er in seiner Vergangenheit bereits schon viele Erfahrungen gesammelt, beispielsweise bei diversen Jugend-Freizeiten. Auch die Begleitung in Krisen und Lebensübergängen sowie Besuche bei den Gemeindemitgliedern liegen ihm am Herzen, betonte der neue Seelsorger.

Wichtig sei ihm immer schon die Ökumene gewesen. Ihm gefalle der Austausch mit anderen Gläubigen sehr, sagt Pfarrer Martin. In diesem Zusammenhang dankte er Gundelfingens katholischem Stadtpfarrer und Dekan Johannes Schaufler, der ebenfalls an der Einführung in Haunsheim teilnahm.

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