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Neujahrsempfang

07.01.2018

Sie haben Verantwortung für Dillingen übernommen

Sechs Persönlichkeiten, die sich jahrzehntelang für das Gemeinwohl in Dillingen engagiert haben, wurden beim Neujahrsempfang im Stadtsaal geehrt: (von links) Karl Baur, Josef „Joe“ Beck (beide Verdienstplakette), Anne Vogel (Bürgerbrief), Oberbürgermeister Frank Kunz, Schwester Antonia Stegmiller, Xaver Käser und Josef Dannemann (alle Bürgerbrief).

Frank Kunz zeichnet beim Neujahrsempfang sechs Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus.

Es ist der Höhepunkt des Neujahrsempfangs der Stadt Dillingen: Oberbürgermeister Frank Kunz hat dabei sechs Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen des öffentlichen Lebens geehrt. „Sie alle verbindet es, im Ehrenamt viel eigene Zeit und Arbeit einzubringen und somit Verantwortung für unsere Heimat zu übernehmen“, sagte Kunz. Die Verdienstplakette erhielten dabei Josef Beck und Karl Baur. Anne Vogel, Josef Dannemann, Xaver Käser und Schwester Antonia Stegmiller wurden mit dem Bürgerbrief für ihren jahrzehntelangen engagierten Einsatz für das Gemeinwohl ausgezeichnet. Die Geehrten:

lJosef Beck hat, so Kunz, zahlreiche Bürger der Stadt, insbesondere in Steinheim, für die Musik begeistert. 1974 war der gebürtige Giengener Mitbegründer des Musikvereins Donautaler Kicklingen-Fristingen. 1988 begann Beck als Ausbilder und Dirigent bei den Steinheimer Musikanten. Fast drei Jahrzehnte leistete er so „einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in unserer Stadt“. Seit 2005 ist Beck auch bei der Steinheimer Zimmerstutzengesellschaft im Vorstand und seit 2007 als Mannschaftsführer aktiv.

lKarl Baur bringt sich ebenfalls seit langer Zeit in das musikalische Leben Dillingens ein. 1965 wurde er Chorleiter des Donaualtheimer Gesangvereins. Von 1982 bis 2003 leitete der ehemalige Lehrer des Sailer-Gymnasiums den Dillinger Gesangverein. Seit den 1990er Jahren führt Baur das Collegium Vocale, das besondere Gottesdienste in der Studienkirche musikalisch gestaltet. Unter anderem wurden mehr als 20 lateinische Messen einstudiert.

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lAnne Vogel engagiert sich für das gesellschaftliche Leben in Hausen. Zwölf Jahre lang war sie im Vorstand des Kirchenchors. Seit 2002 bringt sie sich in der Interessengemeinschaft (IG) der Ortsvereine Hausen ein und steht dort seit nunmehr 15 Jahren als Vorsitzende an der Spitze. Weil kein Nachfolger gefunden werden konnte, hat sich die langjährige Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt bereit erklärt, weiterzumachen. Diese Entscheidung und Bereitschaft, so Kunz, verdienten hohen Respekt.

lJosef Dannemann hat sich von 1972 bis 1978 als Bürgermeister der damals noch selbstständigen Gemeinde Kicklingen verdient gemacht. Auch nach der Eingemeindung habe sich der Landwirt, so Kunz, weiterhin zum Wohl der Stadt und der Stadtteile eingebracht – und zwar als Angestellter der Verwaltung. Dannemann engagierte sich in zahlreichen weiteren Ehrenämtern, bei der Feuerwehr (20 Jahre Vorsitzender), dem Gesangverein und den Tell-Schützen. Der einstige DZ-Mitarbeiter hat auch zahlreiche Gedichte verfasst.

lXaver Käser engagiert sich in der Pfarrei und im Vorstand der Katholischen Erwachsenenbildung (seit 2008 Vorsitzender). Das Lebenselixier des Diakons sind die Musik und das Engagement für die Wieskirche. Aus dieser Verbindung entstand die Wies-Schola, die Käser seit 1971 leitet. 1984 belebten Mitglieder die Bruderschaft zum gegeißelten Heiland auf der Wies wieder. 1981 übernahm Käser die Leitung der Dillinger Basilika-Schola. Seit 2003 dirigiert er den Dillinger Gesangverein. Käser spielt Gitarre bei Gottesdiensten, dem Volksliedersingen im Heilig-Geist-Stift. Seit drei Jahren engagiert er sich mit seiner Frau in der Flüchtlingshilfe.

l Schwester Antonia Stegmiller war bei Regens-Wagner von 2004 bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand im Oktober 2017 Mitglied des Stiftungsvorstands im Ressort Finanzen und gleichzeitig auch stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstands. Neben ihrer Leidenschaft für Zahlen spürte die Franziskanerin aus Altenbaindt schon in jungen Jahren eine besondere Liebe zu Menschen mit Behinderung. „Dies kommt auch in ihrem unermüdlichen Ringen um gute Lebens- und Teilhabemöglichkeiten für diese Mitmenschen zum Ausdruck“, sagte Kunz. Schwester Antonia habe einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Regens Wagner geleistet. Am Anfang ihres Wirken zählte das Regens-Wagner-Werk 270 Mitarbeiter, heute sind es mehr als 6700.

Schwester Antonia dankte schließlich im Namen der Geehrten. Dillingen sei von einem beeindruckenden Zusammenhalt geprägt. Und die Ehrungen seien ein Zeichen, dass den Verantwortlichen in der Stadt „das Gemeinwohl am Herzen liegt“. (bv)

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