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Wertingen

14.02.2021

Tourentipp: Zwischen Skulpturen und Ruhebänken im Donauried bei Wertingen

Zahlreiche Informationen gibt es entlang des Skulpturen-Weges bei Wertingen und im Donauried.
Bild: Herdin

Plus Auf der knapp neun Kilometer langen Strecke von Wertingen hinein ins Donauried gibt es einiges zu sehen. Gerade am heutigen sonnigen Wintersonntag könnte dies ein Tipp sein.

Durch Bewegungsmangel hat laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts während des ersten Lockdowns durchschnittlich jeder Bundesbürger ein Kilogramm zugenommen. Damit die Pfunde im erneuten Lockdown nicht noch mehr in die Höhe schnellen, nehmen wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, im Rahmen unserer Serie „Fit durch den Winter“, heute mit auf die bisher längste Laufstrecke im Landkreis, die wir Ihnen vorstellen. Meteorologen haben für diesen Sonntag perfektes Wetter vorausgesagt. Es soll zwar knackig kalt bleiben, aber den ganzen Tag die Sonne scheinen.

Start ist vor dem Vereinsheim der Wertinger Feuerschützen

Ausgangspunkt für die 8,7 Kilometer lange Route ist der Parkplatz vor dem Vereinsheim der Wertinger Feuerschützen auf dem Judenberg. Gegenüber ist der Fußballplatz auf der Sportanlage des TSV Wertingen nicht zu übersehen.

Ausgesucht hat die Strecke Kreisrat Richard Drexler. Der Unterthürheimer Kommunalpolitiker von der Bürgerliste des Landkreises Dillingen ist nicht nur in seiner Heimatgemeinde Buttenwiesen unterwegs. Bei seinen Wanderungen oder Nordic-Walking-Läufen bewegt sich der 53-Jährige oft auf Wertinger Flur, im Donauried betritt er bisweilen auch Blindheimer oder Binswanger Terrain. Aufgrund der kalten Temperaturen und des schneebedeckten Bodens ist es ratsam, bei unserem insgesamt sechsten Streckenvorschlag auch genügend Zeit mitzubringen. Zwei Stunden sollten Sie auf jeden Fall einplanen, denn die Route entlang am Wertinger Stadtwald hinein ins Donauried und mit Streckenabschnitten auf dem Skulpturen-Weg bietet sich bestens an, bei kleineren Pausen die Schönheiten der Natur auf sich intensiv wirken zu lassen. Zumal uns genügend Plätze mit Sitzbänken auf dieser Tour begleiten. Der Autor dieser Zeilen und sein Begleiter sind an diesem kalten Sonntagvormittag beileibe nicht alleine unterwegs. Jogger, Spaziergänger (meistens mit Hund) und Nordic-Walker-Sportler wissen offenbar die zahlreichen Wege auf den Höhen des Zusamtals zu schätzen. Es herrscht jedenfalls rege Betriebsamkeit rund um Wertingen.

Eine perfekte Aussicht auf Wertingen und Gottmannshofen

Wie bereits erwähnt, Start und Ziel befinden sich ober auf dem Judenberg beim Vereinsheim der Feuerschützen, dem TSV-Sportgelände und dem Freibad. Wir folgen der Beschilderung „Skulpturenweg“, laufen vorbei am Gelände der Eisstockschützen und der Anlage des Tennis-Clubs Wertingen bis vor zu einem nicht zu übersehenden Feldkreuz. Hier biegen wir links ab und es geht am Rande des Stadtwaldes weiter in Richtung Montessori Waldgruppe. Dann immer am Waldrand entlang, bis man an die Straße „Am Eisenbach“ erreicht. Dort geht es circa 20 Meter rechts ab, und dann gleich wieder linker Hand weiter am Rande des Waldrandes. Nach weiteren 350 Metern rechts abbiegen, wo wir ein nächstes Feldkreuz bei zwei markanten Lindenbäumen im Blick haben. Hier ist die Aussicht auf Wertingen Reatshofen und Gottmannshofen nahezu perfekt.

Tolle Ausblicke gibt es bei gutem Wetter auf der Lauf- und Wanderstrecke vom Wertinger Judenberg aus hinein ins Donauried und zurück. Auch Kreisrat Richard Drexler (vorne) hält sich im Winter fit.
Bild: Herdin

Dann geht es links weiter und nach circa einem halben Kilometer – gleich nachdem der Wald beginnt – biegen wir rechts in den nächsten Feldweg ein. Nach circa 300 Meter dann links weiter in Richtung Funkturm mit seinen zwei Antennen. Der circa 30 Meter hohe Turm ist schon lange ein Fixpunkt auf unserer Tour. Er liegt zwischen der Markberg-Siedlung und dem Buttenwiesener Ortsteil Oberthürheim. Bald erreichen wir nun eine asphaltierte Straße, auf der schon einige Seifenkistenrennen Oberthürheimer Veranstalter stattgefunden haben. Von hier aus ergibt sich ein toller Panoramablick auf das untere Zusamtal erleben. Vor dem rechts auftauchenden Waldstück biegt man rechts ab in Richtung Heim-Drexler-Bänkle mit bester Aussicht auf Oberthürheim und bei gutem Wetter bis nach Donauwörth.

Am Funkturm geht es links weiter bis auf eine Querstraße, auf der wir nach links in Richtung Donauried abbiegen. Dann geht es durch den Wald bis zur sogenannten „Bettelstraße“. Bevor wir diese in Richtung Binswangen erreichen, ist es auf dem Untergrund einige Metern recht holprig. Waldarbeiter haben mit ihren schweren Fahrzeugen Spuren hinterlassen. „Die werden aber bald verschwunden sein“, hofft Richard Drexler auf eine schnelle Instandsetzung. Bei gefrorenem Boden braucht man jedoch keine Angst haben, schmutzige Schuhe zu bekommen.

Geradeaus auf der "Bettelstraße"

Auf der „Bettelstraße“ geht es immer geradeaus weiter auf dem Skulpturenweg Buttenwiesen/Wertingen bis zum Reutenhof. Hier laufen wir links weiter, einfach der Beschilderung des Skulpturenwegs nach. Kurz bevor es dann den Berg hinaufgeht, biegt man an der Skulptur „Zeichen“ rechts ab und bleibt stetig am Waldrand. Vorbei an weiteren Skulpturen kommt man auf eine Straße, die gequert wird. Vorbei an einem Steinblock mit einem Hasen geht es dann zum sogenannten „Hasenbrünnele“. Kurz nach der Quelle geht der Weg rechts weiter am Waldrand entlang. Wir haben Binswanger Terrain erreicht. Der Wertinger Nachbarort liegt vor uns. Doch dort wollen wir nicht hin. Circa 600 Meter vor dem Dorf verläuft ein Querweg. Hier biegen wir links ab. Der Endspurt auf einem steileren Wegstück hat begonnen. Oben angekommen, sind wir auch schon am Ausgangspunkt angelangt. Zeit, nach absolvierten 8,7 Kilometern einen tiefen Schluck aus der Trinkflasche zu nehmen.

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