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Versammlung

22.02.2018

„Unmenschlich und respektlos“

FW Höchstädt thematisieren Diskussion um Neuwahl

Bei einer Versammlung ging Bürgermeisterkandidat Gerrit Maneth erneut in aller Deutlichkeit auf verschiedene Themen, die im Wahlkampf in den vergangenen Wochen aufgetaucht sind, ein. Ein Gespräch mit den Hausärzten habe ergeben, dass die Stadt auf dem richtigen Weg sei. Wichtig ist die aktuelle Stärkung der bestehenden Praxen. Alles andere ist nur heiße Luft, die zur Verunsicherung und Verärgerung von Hausärzten und Patienten führt, steht es in der Pressemitteilung der Freien Wähler.

Bei der Wasserversorgung brauche es dringend die Entscheidung zur B-16-Nord und den von Maneth vorgeschlagenen Vorvertrag mit Rieswasser zur Sicherung der Anschlussmöglichkeit. In Sachen Innenstadtentwicklung laufe derzeit ein Projekt mit IHK, Uni Augsburg und Imakomm. Wirtschaftsvereinigung und Bevölkerung müssten eingebunden werden. Ergebnisse zu Belebungsmöglichkeiten und zum Leerstandsmanagement sollen bereits bis Mitte des Jahres vorliegen. Maneth werde alles unternehmen, um Norma im Stadtkern zu halten und die Innenstadt um weitere strategisch wichtige Geschäfte wie Drogerie und Bekleidung zu erweitern, betonte er. Die Forderungen nach einem neuen Supermarkt in der Innenstadt seien kontraktiv.

Für die Dorfmitte Deisenhofen gebe es Planungsansätze, ein klar strukturierter Projektplan fehle jedoch. Hier seien auch die beiden Stadtteilreferenten gefordert. Die Barrierefreiheit des Bahnhofes sei Aufgabe des Bundes. Auch beim Thema Sport- und Freizeitangebote brauche die Stadt ein Gesamtkonzept. Maneth, der die Vereinsförderrichtlinie auf den Weg gebracht und den Sportler- und Ehrenamtsempfang initiiert hat, möchte auch weiterhin alle Vereine und Organisationen in Höchstädt und den Ortsteilen bestmöglich unterstützen, heißt es weiter. „Wir brauchen hierzu auch keinen zweiten Empfang im Schloss“, so der Bürgermeisterkandidat. Bei der Sanierung der Grund- und Mittelschule werde derzeit mit Hochdruck an den Planungen gearbeitet. Ziel sei es, eine möglichst schnelle Freigabe zur Sanierung durch die Regierung von Schwaben zu erhalten. Und was die Sanierung der alten Mädchenschule anbelange, so wurde diese am 24. April 2017 einstimmig vom Stadtrat beschlossen. Stefan Lenz selbst sagte, er finde es beschämend, wie hier mit ihm umgegangen wurde und werde, schreiben die Freien Wähler in ihrer Pressemitteilung. Demnach informierte Lenz unter anderem über die „unmenschliche und respektlose Diskussion im Dezember 2016 bezüglich zu beantragender Neuwahlen“.

Eines steht für die Freien Wähler Höchstädt jedenfalls fest: „Vom grünen Sofa aus werden die großen Herausforderungen nicht gelöst und schon gar nicht durch leere Versprechungen und haltlose Anschuldigungen.“ Das gehe nur mit Herz und Leidenschaft sowie Verstand und Struktur, so Gerrit Maneth abschließend. (pm)

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