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Gundelfingen

24.11.2017

Kein Wiedersehen im Derby

Der Ex-Gundelfinger Daniel Dewein (rechts) ist ein Ichenhauser Akteur, vor dem FCG-Coach Karlheinz Schabel im Derby großen Respekt hat. Michael Grötzinger (links) kommt daher eine Schlüsselrolle zu, um den laut Schabel schnellsten Spieler der Liga vom Tor der Grün-Weißen fern zu halten.
Bild: Brugger

Fußball-Landesliga Südwest: Markus Riesenegger ist dem FC Gundelfingen nach wie vor eng verbunden, im Duell mit den Grün-Weißen wird der aktuelle Interimscoach des SC Ichenhausen aber nicht auf der Bank sitzen.

„Eine Rückkehr zu Freunden“ hätte das Motto für Markus Riesenegger werden können. Schließlich ist der ehemalige Spieler, Co-Trainer und Abteilungsleiter des FC Gundelfingen seit fünf Wochen Coach beim Fußball-Landesligisten SC Ichenhausen, der am heutigen Samstag (14 Uhr) zum Derby im Gundelfinger Schwabenstadion antritt. Doch das Wiedersehen fällt flach.

„Es war von Anfang an klar, dass ich wegen eines gebuchten Urlaubs in diesem Spiel fehlen werde“, erklärt Riesenegger, der sein Engagement in Ichenhausen ohnehin als zeitlich befristeten „Freundschaftsdienst“ gegenüber dem SCI-Abteilungsleiter Rudi Schiller sieht. Mit Beginn der Winterpause ist für Riesenegger definitiv Schluss, ein neuer Trainer wird die Königsblauen in die Frühjahrsrunde führen. Wer das sein wird? „Das ist nicht mein Thema, auch wenn mich Rudi natürlich über den Stand der Dinge informiert“, so Riesenegger.

Dem Duell mit den Gundelfingern, denen er nach wie vor eng verbunden ist, will er durch den Urlaub keineswegs aus dem Weg gehen. „Es ist im Sport halt einfach so, dass du mal auf deine Kumpels triffst. Ich habe die Mannschaft schon ganz gezielt auf das Derby vorbereitet und hoffe, dass sie auch in Gundelfingen etwas mitnehmen wird.“

Dass es bei den Ichenhausern wieder deutlich besser läuft, hat FCG-Coach Karlheinz Schabel genau registriert, der allerdings auch bei seinem Team in den vergangenen Wochen einen positiven Trend ausmacht. „Klammern wir die beiden Spiele beim TSV Nördlingen und gegen den SV Cosmos Aystetten aus, als wir uns selbst um mögliche Punkte gebracht haben, haben wir eine ganz ordentliche Serie hingelegt.“ Dass die Grün-Weißen jüngst sogar taktisch flexibler agierten, freut den 55-Jährigen, „denn darauf haben wir lange hingearbeitet“.

Gegen den SCI will Schabel wieder „so mutig auflaufen wie in Memmingen“, als dem FCG ein unerwarteter 2:1-Sieg bei der Regionalliga-Reserve gelang. Ob Schabel dabei wieder Verteidiger Christoph Schnelle im Angriff anfangen lässt? „Er hat beim Debüt mit Sturmpartner Johannes Hauf richtig gut harmoniert. Das ist also eine echte Alternative fürs Derby.“ (wab)

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