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Infrastruktur

18.05.2018

Bauarbeiten für Millionenprojekt starten

Die Verantwortlichen und Ehrengäste beim offiziellen Spatenstich in Fünfstetten. Dort sollen ein neues Feuerwehrhaus und ein Bauhof errichtet werden.
Bild: Wolfgang Widemann

Offizieller Spatenstich in Fünfstetten für Feuerwehrhaus und Bauhof

Es ist das größte kommunale Bauprojekt in Fünfstetten seit über 20 Jahren: An der Sulzdorfer Straße werden das Feuerwehrhaus und der gemeindliche Bauhof neu errichtet. Nun fand der offizielle Spatenstich für das insgesamt rund 1,8 Millionen Euro teure Vorhaben statt.

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Sowohl Feuerwehr als auch Bauhof seien aktuell in nur noch bedingt geeigneten Räumlichkeiten untergebracht, stellte Bürgermeister Werner Siebert fest. Es sei zu wenig Platz vorhanden, das alte Feuerwehrhaus habe zudem Risse im Mauerwerk. In dem neuen Komplex sollen für die Bauhofmitarbeiter und die Feuerwehrleute sowie deren Ausrüstung optimale Voraussetzungen geschaffen werden. Der Bauhof bekommt auf einer Fläche von 25 mal 20 Metern drei Kfz-Stellplätze, eine Waschhalle, Sozialräume und ein WC, das auch dem benachbarten Jugendtreff zur Verfügung stehen soll. Kosten: rund 700000 Euro. Im neuen Feuerwehrhaus sind ebenfalls drei Stellplätze für Fahrzeuge, Umkleiden für Männer und Frauen, ein Raum für die Atemschutzausrüstung, eine Werkstatt, ein Schulungszimmer und Sanitärräume. Die Grundfläche dieses Trakts beträgt 45 mal 20 Meter. Dieser Gebäudeteil ist auf etwa 1,1 Millionen Euro veranschlagt. Laut Siebert gehen die Überlegungen für das Projekt auf das Jahr 2005 zurück. 2017 habe man den Komplex aufwendig geplant, 2018 sei das Jahr, in dem gebaut werde. „Ich glaube, jetzt sind alle froh, dass es losgeht“, sagte der Bürgermeister. Ihm zufolge sollen die Bauarbeiten auf dem einstigen Raiffeisengelände, auf dem alle Gebäude abgerissen wurden, nach Möglichkeit noch heuer abgeschlossen werden.

Stellvertretender Landrat Hermann Rupprecht erklärte, die Herausforderungen für die Feuerwehren würden immer anspruchsvoller. Dem werde mit dem neuen Bauwerk Rechnung getragen. Ähnlich verhalte es sich beim Bauhof. Dessen Mitarbeiter hätten vielfältige Aufgaben zu bewältigen.

Die Gemeinde muss einen Großteil der Kosten für den Neubau tragen. An staatlichen Zuschüssen fließen laut Siebert 186000 Euro.

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