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Kommunalwahl 2020

28.01.2020

Bernd Spielberger will im Dialog zu einer neuen Stadtpolitik in Harburg kommen

Das Wort „Machen“ steht für Bernd Spielberger im Mittelpunkt. Er ist der Kandidat der CSU.
Foto: Izso

Plus Bernd Spielberger, der Bürgermeisterkandidat der CSU, will während des Wahlkampfs jedes Haus in Harburg besuchen. Das sind seine Schwerpunkte.

Müsste, sollte, könnte, würde, hätte – mit solchen Ausdrücken kann Bernd Spielberger nicht viel anfangen, wenn es darum geht, die künftigen Aufgaben zu beschreiben. „Machen“ ist vielmehr der Begriff, auf den der 42-jährigen Maurener setzt, wenn er zum neuen Rathauschef gewählt werden sollte.

Er ist guter Dinge, ab Mai die CSU-Ära des scheidenden Bürgermeisters Wolfgang Kilian fortsetzen zu können. Die Wahlversammlungen in den Stadtteilen hat er hinter sich, um in den vergangenen Wochen vor dem Urnengang noch genügend Zeit zu haben, einen Dialog mit Vertretern der Kirchen, der Wirtschaft, der Vereinen und der Jugend führen können und zu erfahren, wie sie sich eine künftige Stadtpolitik vorstellen.

"Promis" sollen helfen

Zudem will Spielberger seinen „Haustürwahlkampf“ abschließen, der ihn nach eigenen Worten in jedes Haus eines jeden Stadtteils geführt hat und noch führen wird. Auch ein paar frühere „CSU-Promis“, wie die ehemalige Landtagspräsidentin Barbara Stamm und der Kurzzeit-Parteichef der CSU , Erwin Huber , kommen noch zu Veranstaltungen nach Harburg , um ihm den Rücken zu stärken. Im Vorfeld hat er sich intern bei der Kandidatenaufstellung im Ortsverband gegen Armin Huber durchgesetzt. Spielberger will sein Stadtratsmandat auf jeden Fall annehmen, auch wenn er nicht Bürgermeister wird. Seine „Agenda Zukunft Harburg 2026“ beinhalte zahlreiche Ideen. Ein Auszug davon:

Wirtschaft: Der CSU-Mann will eine Bürgerwerkstatt etablieren, in der die Bürger zusammen mit der Stadtverwaltung und der Wirtschaft Ideen entwickeln, wie die Kommune vorangebracht werden kann. Außerdem will er mit der Wirtschaft einen regelmäßigen Dialog führen und neue Gewerbegebiete mit Beteiligung der Bürger verwirklichen. Vorangebracht werden müssten nach Dorf- und Altstadtsanierungen verbunden mit einem entsprechenden Leerstandsmanagement.

Soziales Auf diesem Sektor kann sich Spielberger Betreuungs- und Fahrangebote für Senioren sowie den Erhalt Harburgs als Ärzte-, Pflege- und Apothekenstandort vorstellen. Ergänzend dazu sollte die Kinder- und Jugendbetreuung gefördert und bei Bedarf ausgebaut werden (Ferienbetreuung). Als Bürgermeister würde er auch versuchen, einen Senioren- und Jugendbeirat zu etablieren.

Umwelt Den Stadtwald aufforsten und pflegen, steht oben auf der Liste. Ebenso die Schaffung von Blühflächen und die Förderung von Steuobstwiesen. Zusätzlich gefordert sei die Kommune bei der energetischen Ertüchtigung städtischer Einrichtungen. Rund um Harburg gelte es, die Wander- und Naturwege zu pflegen und zu erhalten oder auch neue anzulegen. Der Umweltschutz sollte Hand in Hand mit der Landwirtschaft erfolgen. (bs)

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