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Kreistag

24.02.2020

CSU will Kommunen finanziell entlasten

Christsoziale beschäftigen sich mit den Förderungen für die Krankenhäuser

Die Kreistagsfraktion von CSU und Aktive Liste/Junge Bürger hat sich auf ihrer Klausurtagung mit dem Kreishaushalt 2020 und der Fördersituation der Krankenhäuser im Landkreis beschäftigt. Fraktionsvorsitzender Ulrich Lange sagte laut einer Pressemitteilung: „Wir können uns über eine insgesamt positive Entwicklung der medizinischen Versorgung in unserer Region freuen.“ So wertet die Fraktion den von ihr aufgrund initiierten Investitionskostenzuschuss von 1,15 Millionen Euro – ab 2020 jährlich 1,5 Millionen Euro – an das gKU als wichtiges Signal für eine flächendeckende medizinische Versorgung. Besonders hob Lange die Unterstützung der Neustrukturierung der Notaufnahmen sowie die Etablierung der Bereitschaftspraxen in den Krankenhäusern in Nördlingen und Donauwörth hervor. Zudem freute er sich, dass es gelungen sei, das Nördlinger Stiftungskrankenhaus in die Bundesförderung kleiner ländlicher Krankenhäuser aufzunehmen. Die Klinik werde künftig mit jährlich 400000 Euro pauschal unterstützt. Erfreut zeigte sich die Fraktion auch über die Förderung der Geburtshilfe in Donauwörth sowie in Nördlingen, wo es seit Januar eine eigene Hauptabteilung gibt, in Höhe von insgesamt einer Million Euro 2019 vom Freistaat Bayern.

Landrat Stefan Rößle fasste angesichts von je rund 500 Geburten im Jahr 2019 an beiden Häusern zusammen: „In unserem Landkreis ist die Geburtshilfe bestens aufgestellt. Wir machen den Familien ein gutes Angebot mit moderner Medizin, kompetenten Ärzten und Stationen, in denen sich Frauen und Kinder wohlfühlen.“

Daneben bekräftigte die Fraktion, dass sie zum Versprechen stehe, die Kreisumlage 2020 noch einmal um einen halben Prozentpunkt zu senken. Damit würden die Städte und Gemeinden wie in den Jahren seit 2017 um rund eine Million Euro entlastet. Peter Schiele wies darauf hin, dass mit der Reduzierung der Gewerbesteuerumlage auf 35 Prozent ab 2020 den Städten und Gemeinden weitere zehn Millionen Euro zustehen würden. (pm)

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