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Monheim

29.11.2019

Der Rücktritt von Lorenz Akermann hat Folgen

Lorenz Akermann ist zurückgetreten. Das hat Folgen im Stadtrat Monheim..
Foto: Foto: Sascha Liese

Die Personalie erfordert in Monheim Änderungen in den Ausschüssen. CSU-Sprecher kritisiert das ehemalige Mitglied

Der kürzlich verkündete Austritt von Lorenz Akermann aus der CSU-Fraktion im Monheimer Stadtrat schlägt sich nun auch in den Ausschüssen des Gremiums nieder. Die veränderten Personalien wurden in der vergangenen Sitzung präsentiert. Zudem gab es eine Abstimmung über den Vorsitz beim Rechnungsprüfungsausschuss.

Akermann wird wie berichtet bei der Kommunalwahl als Bürgermeisterkandidat sowie als Listenkandidat Nummer eins für die Umlandliste (MUM) antreten. In der Folge trat er für den Rest der Legislaturperiode aus der CSU-Fraktion aus. Die Verwaltung hat nun nach den gültigen Berechnungen die Zusammensetzung der Ausschüsse des Stadtrats sowie für die Verwaltungsgemeinschaft und den Schulverband neu aufgestellt. Die Anpassungen wurden einstimmig angenommen.

Mit dem neuen Status Akermanns als fraktionsloser Abgeordneter wurde auch der Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschuss vakant, den er bisher leitete. MUM-Fraktionssprecher Michael Schuster schlug für den Posten erneut Akermann vor, da er die Aufgabe in den vergangenen fünf Jahren gut ausgefüllt habe. Zudem würde die Wahlperiode bereits in wenigen Monaten zu Ende gehen. Norbert Meyer (SPD) brachte Akermanns bisherigen Stellvertreter Josef Steinhart (PWG) ins Gespräch. Die Abstimmung fiel schließlich mit 10:6 für Steinhart aus. Bürgermeister Günther Pfefferer gratulierte ihm zum neuen Amt, was der Gewählte schmunzelnd quittierte: „Das halte ich auch noch aus...“

Ein Affront gegenüber dem Bürgermeister

Die Thematik nutzte CSU-Sprecher Peter Bullinger für eine Stellungnahme. Da diese nicht auf der Tagesordnung stand, musste ihr erst noch mehrheitlich zugestimmt werden. In seiner Wortmeldung dankte Bullinger zunächst Akermann für „14 Jahre treue Mitarbeit in unserer Fraktion“, deren Vorsitzender er auch teilweise war. Die öffentlichen Äußerungen Akermanns im Rahmen seiner Nominierung als MUM-Bürgermeisterkandidat würden jedoch jeder Grundlage entbehren. „Sie beschädigen das bisher außerordentlich gute Verhältnis unter den Monheimer Stadträten und sind ein Affront gegenüber jedem aktuellen und ehemaligen Stadtratsmitglied sowie unserem Bürgermeister.“ Die CSU-Fraktion sei keine „Kampftruppe“, sondern würde aus „besonnen und wohlüberlegt handelnden Personen“ bestehen. Innerhalb der Fraktion habe es mit Akermann nie Streitereien gegeben.

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