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Kommunalwahlen

24.01.2020

Die Menschen zusammenbringen

Martin Scharr

Die PWG Kaisheim hat den amtierenden Bürgermeister Martin Scharr wieder für das Amt nominiert. Was der Rathauschef erreichen will

Die Parteifreie Wählergemeinschaft (PWG) Kaisheim lud zur Nominierungsveranstaltung in die Gaststätte Hofwirt in Kaisheim ein. Zu dieser kamen Mitglieder, Förderer und interessierte Bürger. Vorsitzender Manfred Blaschek zeigte sich erfreut, eine Liste von 16 Kandidaten für den Marktgemeinderat und einen Bewerber für das Amt des Bürgermeisters präsentieren zu können: den bisherigen Rathauschef Martin Scharr. Der wurde denn auch einstimmig wieder nominiert.

Scharr ging auf die Erfolge in der ablaufenden Wahlperiode ein. Die Sanierung von Abwassereinrichtungen und die Schaffung von Bauland in den Ortsteilen des Marktes Kaisheim seien nur einige der Maßnahmen, die erfolgreich auf den Weg gebracht beziehungsweise bereits umgesetzt werden konnten.

Zudem freue er sich, dass die Erweiterung des Rathauses begonnen habe, so Scharr – dies auch in Anbetracht des großen Widerstands. Der Bürgermeister sieht nach eigenen Angaben in der Maßnahme eine große Chance für die Zukunft, den Markt Kaisheim weiter voranzubringen. Wenn die Maßnahme abgeschlossen sei, hätten die Beschäftigten im Rathaus bessere Arbeitsbedingungen.

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Hinzu kämen Räume, die für eine aktive Seniorenarbeit genutzt werden können. In Zeiten der Anonymität sei es wichtig, Menschen wieder zusammenzubringen, Gelegenheiten zu schaffen, sich auszutauschen oder gemeinsam Hobbys auszuüben, merkte Scharr an. Darum wolle er sich als Bürgermeister weiter kümmern.

Im Rückblick auf die vergangenen Jahre verwies Scharr auf die Reduzierung der Pro-Kopf-Verschuldung trotz der hohen Investitionen im Bereich der Straßen und der Abwasserversorgung. Diesen Weg – „Investitionen zu tätigen und den Haushalt im Blick zu behalten“ – erfolgreich weiterzugehen sei wichtig. Scharr sagte, er hoffe, dass die Zusammenarbeit mit den Behörden, die unabhängig von einer Parteizugehörigkeit sehr kooperativ gewesen sei, auch nach dem 15. März erfolgreich fortgesetzt werden könne. Der Kandidat wies auch auf seine Internetseite „scharr-kaisheim.de“ hin. (dz)

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