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Muttertagskonzert

12.05.2011

Ein Erlebnis barocker Melodien

La Batutta begeisterte mit Klassik im Kaisersaal.
Bild: Foto: ahu

Ensemble La Batutta überzeugt im Kaisersaal

Kaisheim Es ist inzwischen Tradition, dass die Marktgemeinde Kaisheim am Vorabend des Muttertags zu einem Konzert in den Kaisersaal einlädt. Heuer begeisterte das Ensemble La Batutta unter der Leitung von Bernd Jung zusammen mit inzwischen weithin bekannten Solisten wie der Sopranistin Annette Sailer-Heidel, dem Trompeter Rainer Hauf, der Violinistin Pamela Rachel, der Oboistin Alyia Battalova und der Blockflötistin Susanne Steuerl. Unter dem Motto „Amore e furore“ unterhielten die Musiker mit bekannten Werken barocker Meister, wobei Elisabeth Rembold gekonnt durch das Programm führte.

Enormes technisches Können

So leitete das Brandenburgische Konzert Nr. 2 in F-Dur, BWV 1047, von Johann Sebastian Bach das Konzert ein. Dabei wurde den Instrumentalsolisten, allen voran dem Trompeter Reiner Hauf, enormes technisches Können sowie große Musikalität und Souveränität abverlangt. Pamela Rachel, Violine, und Alyia Battalova, Oboe, spielten den langsamen Satz wunderbar elegisch und ausdrucksstark, im dritten Satz brillierte wie bereits im ersten die Trompete mit schnellen Läufen und Dreiklangsmelodik in immenser Tonhöhe.

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Susanne Steuerl beeindruckte in dem Altblockflötenkonzert g-Moll von Georg Philipp Telemann, dem sogenannten „Harrach-Konzert“. Mühelos meisterte sie die äußerst virtuosen Passagen, harmonisch unterstützt vom Cembalo und den Streichern, die zusammen mit der Flöte eine wunderbare klangliche Einheit bildeten. Den zweiten Satz gestaltete die Flötistin farbig und ausdrucksstark. Wie bereits im Brandenburgischen Konzert harmonierten Pamela Rachel, Violine, und Alyia Battalova, Oboe, auch im Konzert für Oboe und Violine, d-Moll, BWV 106, von Johann Sebastian Bach. Fast spielerisch warfen die beiden Solistinnen sich eingängige Motive zu, die dann das andere Instrument aufnahm, weiterführte und zu einem Gesamtkunstwerk werden ließ. Technisch perfekt meisterten beide die fast schon etwas klassisch anmutenden Sätze des Werkes. Das Ensemble La Battuta überzeugte im Konzert D-Dur von Antonio Vivaldi mit homofoner und differenzierte Klanggebung.

Doch nicht nur Instrumentalwerke standen auf dem abwechslungsreichen Programm, sondern auch Arien aus diversen Opern von Georg Friederich Händel. Mit ihrer wunderschönen, geschmeidigen Sopranstimme bezauberte Annette Sailer-Heidel das Publikum. Sie bestach mit ungeheurer Bühnenpräsenz und ihrer natürlichen Ausstrahlung und berührte die Zuhörer mit bekannten Arien wie „Lascia ch’io pianga“ oder „E pur cosi“.

Den Abschluss des kurzweiligen Konzerts, bei dem alle Instrumente und Solisten nochmals vertreten waren, bildete die Arie „Destero dall’empia“. (ahu)

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