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Stadtrat

24.05.2019

Krippe und Kindergarten unter einem Dach

Neubau in Monheim soll gemischt genutzt werden. Warum das der Stadt einiges Geld spart

Weiter gut vorangehen die Planungen für die neue Kinderkrippe in Monheim. Gut sechs Wochen nach der ersten Vorplanung wurde im Stadtrat nun die überarbeitete Version präsentiert. Zudem stellte das Gremium bereits die Weichen, wie der Neubau in Zukunft genutzt werden soll.

Zweite Bürgermeisterin Anita Ferber, die stellvertretend für den noch im Urlaub weilenden Rathauschef Günther Pfefferer die Sitzung leitete, informierte über ein Treffen im Landratsamt in Donauwörth. Gemeinsam mit den Planern des beauftragten Neuburger Architekturbüros und der Kindergartenleitung wurden dort in einem mehrstündigen Gespräch die jeweiligen Wünsche abgeklärt.

Den überarbeiteten Entwurf mit den geänderten Details stellte nun Architekt Andreas Mayer den Ratsmitgliedern vor. Zudem präsentierte er die Kostenschätzung für den Neubau, der in der Schulstraße an den bestehenden Kindergarten anschließen soll. Laut Mayer müsste man derzeit mit 5,54 Millionen Euro Gesamtbaukosten rechnen (ohne Ausstattung).

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Was die zu erwartenden Fördergelder angeht, meinte Mayer nur knapp: „Das tut weh.“ Wegen der hohen Finanzkraft Monheims würde die Kommune lediglich mit 45 Prozent Unterstützung auf förderfähige Kosten rechnen können. Dies entspräche rund 1,65 Millionen Euro. Dies träfe zu, wenn der Neubau rein als Krippe benutzt würde. Bei einer gemischten Nutzung – mit Krippengruppen und Kindergartengruppen – könnte man mit 2,15 Millionen Euro Förderung rechnen, so Mayer.

Angesichts der höheren Fördersumme und der in Monheim weiterhin steigenden Geburtenzahl sprach sich Zweite Bürgermeisterin Ferber klar für die gemischte Nutzung aus. Auch die Ratsmitglieder plädierten in ihren Wortmeldungen dafür. „Mit dieser Lösung sind wir in Zukunft flexibler“, argumentierte etwa Christof Böswald (MUM). Das Gremium stimmte schließlich geschlossen für die gemischte Nutzung.

In ihren Stellungnahmen äußerten Norbert Meyer (SPD) und Josef Steinhart (PWG) zudem generelle Kritik an der bayerischen Staatsregierung, die von den Kommunen immer mehr Krippen fordere, die Städte und Gemeinden bei der Umsetzung dann aber allein lasse.

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