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Asbach-Bäumenheim

12.08.2014

SPD verlangt Aufklärung über von SEK erschossenen Polizisten

In Bäumenheim wurde ein Polizist erschossen, der sich bewaffnet in seinem Anwesen verschanzte und um sich geschossen hatte.
Bild: Stefan Puchner/dpa

Nach dem tödlichen Schuss des SEK auf einen Polizisten in Asbach-Bäumenheim fordert die Landtags-SPD Aufklärung.

Die Landtags-SPD fordert von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Aufklärung über den tödlichen Schuss eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) auf einen Polizisten im schwäbischen Asbach-Bäumenheim.

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Der Innenpolitiker Peter Paul Gantzer vermutet, dass der Tod des 46 Jahre alten Beamten am 13. Juli vermeidbar gewesen wäre: "Da muss was furchtbar schief gelaufen sein", erklärte Gantzer am Dienstag. "Bisher stellt es sich so dar, dass die Eskalation durch das SEK womöglich voreilig oder sogar unnötig war."

Das SEK hatte den 46 Jahre alten Mann in seinem Haus erschossen. Der Polizist war offensichtlich in einer seelischen Krise und hatte Stunden vorher mit seinen privaten Waffen Schüsse abgefeuert, ohne jemanden zu verletzen. Kurz vor dem Sturm auf das Gebäude hatte er auf einen Polizeihund geschossen. Gantzer will unter anderem wissen, ob die Familie des später beim Sturm auf das Gebäude getöteten Polizisten in die Gespräche und Verhandlungen einbezogen worden war und ob ein Polizeipsychologe Kontakt zu dem Mann hatte. AZ/dpa

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