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Vorteile für Airbus, Stadt und Umwelt

Vorteile für Airbus, Stadt und Umwelt
Kommentar Von Wolfgang Widemann
08.09.2019

Die Firma Airbus wünscht sich für ihre Mitarbeiter in Donauwörth einen Fußgängertunnel vom Bahnhof zum Werk. 

Der Gedanke ist verlockend: Jetzt, wo der Donauwörther Bahnhof bei der Deutschen Bahn anscheinend einen höheren Stellenwert genießt und die Modernisierung ansteht, könnte doch auch gleich die seit langer Zeit angedachte Fußgängerverbindung von den Bahnsteigen zur Industriestraße in Richtung Airbus-Werk geschaffen werden. In der Tat hätte diese Maßnahme gleich mehrere Vorteile, nicht nur für die Beschäftigten der Firma, sondern auch für die Stadt und die Umwelt.

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Man schaue sich die Verkehrssituation in Donauwörth an. Morgens und am späten Nachmittag verstopfen Tausende von Fahrzeugen die Straßen. Weil ein Großteil der fast 7000 Airbus-Beschäftigten mit dem Auto zur Arbeit kommt, ist rund um die Fabrik alles zugeparkt. Dies fällt vor allem auf dem (städtischen) Parkplatz an der Neuen Obermayerstraße auf, auf dem praktisch jeder Quadratmeter zugestellt ist.

Parkplätze: Das Unternehmen ist gefordert

Hier ist auch das Unternehmen gefordert, denn andere Firmen halten für ihre Beschäftigten genügend Stellplätze auf eigenem Grund vor. Insofern wäre ein finanzieller Beitrag des Konzerns für einen Fußgängertunnel doch eine logische Konsequenz. Am guten Willen jedenfalls scheiterte der Durchstich bislang nicht. Es geht schlicht ums liebe Geld. Ein Tunnel würde Millionen kosten. Die Bahn sieht sich in diesem Punkt – wie leider auch bei anderen Angelegenheiten – nicht in der Pflicht und die Stadt sieht ihre Möglichkeiten als begrenzt an. Andererseits sollte die Kommune jede Chance nutzen, um die nur schwer zu lösende Verkehrsproblematik zu verringern.

Vielleicht hilft der Appell des Unternehmens, dass sich die Beteiligten noch einmal an einen Tisch setzen und über eine Lösung nachdenken. Viele Menschen würden sich freuen.

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