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Donauwörth

14.08.2020

Wie eine „Corona-Ausrede“ bei Internetbetrug half

Ein Mann aus dem Raum Donauwörth ist Opfer eines Internetbetrugs geworden.
Bild: Monika Skolimowska, dpa

Ein Verkäufer bei Ebay-Kleinanzeigen will, angeblich wegen der Pandemie, seinen Rasenmäher nicht zeigen und auch nicht liefern. Ein Donauwörther kauft dennoch.

Ein 25-Jähriger aus dem Raum Donauwörth ist bei dem Internet-Portal „Ebay-Kleinanzeigen“ auf das private Inserat eines Rasenmähertraktors aufmerksam geworden. Er kommunizierte laut Polizei zur Verhandlung über einen Handy-Nachrichtendienst mit dem unbekannten Verkäufer, der augenscheinlich Alias-Personalien und eine anonyme Prepaid-Nummer verwendete.

Nach einigen ausgetauschten Nachrichten einigten sich der Geschädigte und der Verkäufer auf einen Kaufpreis von 900 Euro inklusive Versand, da der Anbieter sowohl eine Inaugenscheinnahme des Traktors wie auch eine persönliche Abholung aufgrund „ Corona“ ausdrücklich verweigerte.

Die 900 Euro werden dennoch überwiesen

Der 25-Jährige überwies somit das Geld für das ungesehene, vermeintliche Schnäppchen auf ein genanntes Bankkonto. Bei einer Tags darauf getätigten Nachfrage zur übermittelten Sendungsnummer wurde dann schnell klar, dass der Geschädigte einem Betrüger aufgesessen ist.

Er erstattete Anzeige bei der Polizei Donauwörth. Dort wird nun nun wegen Betrugsverdacht gegen Unbekannt ermittelt.

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