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Mertingen

08.03.2018

13 Jahre und Deutsche Vize-Meisterin

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Viel Platz hatte Astrid Arendarik (weißes T-Shirt) nicht bei der Deutschen Hallen-Meisterschaft im Bogenschießen. Sie ließ sich trotzdem nicht aus der Ruhe bringen und holte sich den Vize-Meistertitel.
Bild: Schütz

Astrid Arendarik vom FC Mertingen erringt beim Bundeswettbewerb der Bogenschützen in der Halle ihren größten Triumph. Lob kommt vom Betreuer und auch von höchster Stelle.

Solingen/Mertingen Die Teilnahme bei der Deutschen Hallen-Meisterschaft im Bogenschießen in Solingen rundete die erfolgreiche Hallensaison der Bogenschützen des FC Mertingen ab. Besonders eine junge Schützin des FCM lieferte dabei eine absolute Topleistung und durfte sich am Ende sogar deutsche Vize-Meisterin nennen: die 13-jährige Astrid Arendarik.

Durch ihre gute Vorbereitung für diesen Wettkampftag ging Astrid sehr selbstbewusst an die Schießlinie. Der Schießmodus bei der Hallenmeisterschaft sieht folgendermaßen aus: Die Teilnehmer schießen zwei Durchgänge mit insgesamt zwei mal 30 Wertungspfeilen auf eine Distanz von 18 Metern. Diese Durchgänge sind nochmals unterteilt in sogenannte Passen zu jeweils drei Pfeilen, die innerhalb von zwei Minuten geschossen werden müssen

Astrid startete in der Klasse der Schüler A mit einer glatten 30 und setzte sich schon ein hohes Ziel für diesen Tag. Nach 30 geschossenen Pfeilen belegte Astrid einen starken sechsten Rang. Im zweiten Durchgang kämpfte sie sich Ring für Ring nach oben, schoss ihr bisher höchstes Wettkampfergebnis von 286 Ringen und landete somit auf Platz zwei. Bislang ihr größter Triumph in ihrer jungen Schießkarriere. Beim Wettkampf in Solingen sprachen manche bereits davon, ob sie in die Fußstapfen von Olympia-Silbermedaillen-Gewinnerin Lisa Unruh treten wird.

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Dass sich die junge Schützin noch von Rang sechs auf zwei verbessern konnte, kommt für sie selbst ein wenig überraschend: „Ich war sehr gut vorbereitet und war mir sicher, dass heute mein Tag ist. Dass ich jedoch soweit nach vorne komme, habe ich erst mitbekommen, als mein Vater und mein Betreuer nach dem Wettkampf zu mir gekommen sind und mir meine Platzierung gesagt haben. Ich bin so unglaublich glücklich!“

Stefan Schütz, Abteilungsleiter der FCM-Bogenschützen und als Betreuer mitgereist, ist voll des Lobes für die junge Sportlerin. „Gratulation an unsere Astrid, das war eine unglaubliche Leistung, wie sie geschossen hat. Technisch einwandfrei. Es ist wunderbar, dass die Menschen in Deutschland nun auch Mertingen als Talentschmiede für den Bogensport anerkennen“, freut er sich. Das Mertinger Team habe beim Wettbewerb großes Lob von den Landestrainern bekommen: „Das geht runter wie Öl.“ Besonders hebt er das starke Ergebnis von Astrid Arendarik hervor. „Sie hat an diesem Tag 562 von 600 möglichen Ringen geschossen. Das ist ein Schnitt von 9,37 Ringen pro Pfeil, da darf man sich nicht viele Achter leisten“, erklärt er.

Doch nicht nur der Nachwuchs der Bogenschützen des FC Mertingen zeigte sich zuletzt erfolgreich. Das Mertinger Team mit den Schützen Richard Harlacher, Peter Arendarik, Michael Wilkens und Stefan Schütz stieg in die Oberliga Bogen Recurve auf. Die Frauenmannschaft, die der FC Mertingen dieses Jahr zum ersten Mal für die Bezirksliga anmeldete, belegte auch gleich souverän den vierten Platz.

Bei den Bayerischen Meisterschaften Bogen Halle war der FC Mertingen mit zwei Schützen an den Start gegangen. Astrid Arendarik hatte den vierten Rang und Franziska Feistle bei ihrer ersten Bayerischen Meisterschaft den neunten Rang erreicht. (dz)

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