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Fußball-Regionalliga

18.10.2019

TSV Rain: Augenmerk auf das Spiel in die Spitze

Maximilian Bär kehrt in den Rainer Kader zurück.
Bild: Szilvia Izsó

Der TSV Rain peilt gegen Eichstätt Zählbares an. Hoffnung machen zwei Rückkehrer und eine Schwäche des Gegners.

Im letzten Heimspiel der Vorrunde kann der TSV Rain den Fans aus Rain und der Umgebung noch ein richtiges Schmankerl anbieten. Mit dem VfB Eichstätt erscheint nicht nur ein Lokalrivale zum Derby, sondern auch der aktuelle, bayerische Amateurmeister des Jahres 2019. Allein diese Tatsache sollte Grund genug sein, um dem Georg-Weber-Stadion einen Besuch abzustatten.

Die Gäste aus der Domstadt machten am vergangenen Spieltag durch den 2:1-Heimsieg gegen den SV Wacker Burghausen beste Werbung für das Derby. In Rain wolle man nun nachlegen, damit man den Anschluss an die vorderen Plätze nicht aus den Augen verliere, war aus Eichstätt zu vernehmen. Doch beim VfB weiß man sehr genau, dass solch eine überragende Saison wie die vergangene, als das Team mit 66 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz abschloss, nur sehr schwer zu wiederholen sein wird. Erschwert wird das ganze natürlich durch das Aufrüsten des SV Türkgücü München und des Hauptkonkurrenten der vergangenen Saison, des 1. FC Schweinfurt 05. Die Münchner führen die Regionalliga derzeit mit 34 Punkten an. Dahinter folgt auf Rang zwei Schweinfurt mit 31 Punkten. Nach der aktuellen Sachlage zu urteilen wird der VfB Eichstätt auf Rang zehn mit 20 Punkten dem Führungsduo nicht mehr gefährlich werden können. Doch für eine sorgenfreie Saison wird es allemal reichen.

VfB Eichstätt - ein Team mit zwei Gesichtern

Zum Leidwesen des Eichstätter Sportlichen Leiters Hans Benz, der ja auch schon für den TSV Rain aktiv war, zeigte sein Team für seinen Geschmack zu oft zwei Gesichter. Während man zu Hause eine Macht ist, und 15 von 20 Punkten in den heimischen Gefilden einfuhr, war Benz auswärts oft unzufrieden. Fünf Punkte holten die heutigen Rainer Gäste bisher in der Fremde. Mit Fabian Eberle und Atdhedon Lushi, die beide bisher jeweils sechs Tore erzielt haben, sowie mit Philipp Federl (fünf Tore) verfügt der VfB über exzellente Offensivspieler. Dennoch hat der aus dem SV Karlshuld hervorgegangene, 44-jährige Trainer Markus Mattes ein paar Sorgenfalten im Gesicht. Mit den beiden gesperrten Jakob Zitzelsberger (vorher SSV Jahn Regensburg II) und Lucas Schraufstetter fallen zwei wichtige Defensivspieler wegen ihrer Sperren aus.

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Bär und Müller wieder im Kader

Der TSV Rain hat zwei enorm schwere Spiele hinter sich, bei denen die Mannschaft trotz aller Anstrengungen nicht punkten konnte. Dem 1:2 im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth folgte zuletzt das 0:2 in Heimstetten gegen den SV Türkgücü München. ( TSV Rain gelingt keine Überraschung )

„Es sind andere Spiele, die wir gewinnen müssen, um in der Regionalliga zu bleiben,“ sagte dazu Rains junger Trainer Alexander Käs. Zumindest hat sich vor dem Derby die personelle Situation etwas gebessert. Mit Maximilian Bär und Johannes Müller kehren zwei wichtige Spieler in den Kader zurück. Nach dem derzeitigen Sachstand ist bei Bär aber ein Einsatz wohl eher möglich als bei Co-Trainer Johannes Müller. Hinzu kommt, dass bei Julian Brandt die Fitness mit jedem Training zunimmt. Die anderen Rekonvaleszenten wie etwa Andreas Götz, Maximilian Käser oder Dominic Robinson sind noch nicht so weit. Blerand Kurtishaj ist ohnehin noch gesperrt.

Hauptaugenmerk wird aus Rainer Sicht darauf gerichtet, dass man das Spiel in die Spitze forciert, damit mehr Torgefahr auf das gegnerische Gehäuse erreicht wird.

Aufgebot TSV Rain: Maschke und Hartmann (Tor), Bobinger, Schröder, Triebel, Cosic, S. Müller, Bär, J. Müller, Greppmeir, Krabler, Dannemann, Bauer, Luburic, Brandt, Ekin, Knötzinger und Haid.

Schiedsrichter: Matthias Zacher (SV Nußdorf/Inn)

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