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Fußball-Bayernliga

21.10.2018

TSV Rain holt Remis gegen den TSV 1860 München II

Nach dem 1:1-Ausgleich des TSV Rain gegen den TSV 1860 München II freuten sich die Rainer nicht nur mit Torschütze Marko Cosic, sondern auch mit Marco Luburic (rechts), der das Tor herausragend vorbereitet hatte.
Bild: Szilvia Izsó

290 Zuschauer sehen in Rain zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Trainer Daniel Schneider übt in der ersten Hälfte am Spiel seiner Elf deutliche Kritik.

Rain In einem guten Bayernliga-Spiel mit zwei völlig verschiedenen Halbzeiten haben sich der TSV Rain und der TSV 1860 München II am Ende leistungsgerecht mit 1:1-Unentschieden getrennt. Torschützen in diesem sehr schnellen Spiel waren die jeweiligen Toptorjäger der beiden Teams. Mit seinem zehnten Saisontreffer brachte Ugur Türk die Junglöwen bereits in der elften Spielminute mit 1:0 in Führung. Den 1:1-Ausgleich für den TSV Rain erzielte Marko Cosic in der 76. Minute durch sein siebtes Saisontor. Der junge, unterfränkische Schiedsrichter Hannes Hemrich vom TSV Urspringen leitete das faire Spiel vor 290 Zuschauern sehr sicher.

Neu besetzt wurden im Vergleich zum Spiel der Rainer gegen Dachau die beiden Außenverteidiger-Positionen. Für Dominik Bobinger und Michael Belousow verteidigten wieder Johannes Rothgang und Andreas Götz. Im defensiven Mittelfeld bekam Rene Schröder den Vorzug vor Maximilian Bär. Schließlich stand Julian Brandt für Marco Zupur im Angriff in der Startformation.

Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die jungen Löwen die Initiative immer mehr und suchten ein schnelles Tor. Dies gelang ihnen dann bereits in der elften Spielminute. Sebastian Gebhart bediente Ugur Türk, der den Ball von rechts flach ins lange Eck schoss. Die Führung spielte den Löwen natürlich in die Karten.

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Zweikampfverhalten beim TSV Rain in der ersten Hälfte  „eine Katastrophe“

Um ein Haar wäre dann den Gästen in der 14. Spielminute das 2:0 geglückt. Nach einen unnötigen Patzer in der Rainer Defensive nagelte Türk den Ball jedoch an die Querlatte. Rain fand in der Folgezeit überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Trainer Daniel Schneider machte dafür vor allem einen Grund verantwortlich: „Unser Zweikampfverhalten in der ersten Halbzeit war eine Katastrophe, so kann man doch nicht spielen.“

Es dauerte somit fast eine halbe Stunde, bis Rain erstmals zu einem halbwegs vernünftigen Torabschluss kam. Julian Brandt schoss jedoch knapp vorbei. Danach diktierten die Löwen bis zur Halbzeit das Spiel weiter.

Schneiders Pausenansprache war kurz, aber deutlich: „Ich erwarte mir von euch eine klare Reaktion, denn so können wir nicht weitermachen.“

Offensichtlich nahm sich die Mannschaft die Worte ihres Trainers zu Herzen. Denn die Rainer agierte nun ganz anders als in Halbzeit eins. Es wurde plötzlich um jeden Ball gekämpft. Somit häuften sich auch die Chancen der Gäste. Der starke Löwentorhüter Tom Kretzschmar stand in der 57. und 59. Minute zweimal im Blickpunkt, als er die Schüsse von Marco Cosic und Stefan Müller unschädlich machte.

Rain im Pech: Ball springt von der Latte auf die Linie

 Riesiges Pech hatte Rain in der 61. Minute, als ein Schuss von Marko Cosic von der Unterkante der Latte auf die Linie sprang, ehe Tom Kretzschmar klären konnte. Nach einer überragenden Balleroberung des eingewechselten Marco Luburic spielte dieser einen Rückpass auf Cosic, der den Ball aus sieben Metern zum viel umjubelten 1:1 in die Maschen schoss. Viel sprach nun für einen Rainer Sieg. Doch den Gästen boten sich auch Konterchancen. Letztlich blieb es aber beim 1:1.

1860-Trainer Sebastian Lubojanski haderte mit der Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit, er komme „irgendwie nicht klar“ damit. Man habe sich komplett den Schneid abkaufen lassen. Auch Rains Übungsleiter Daniel Schneider fand, dass sein Team aufgrund der besseren Torchancen in der zweiten Hälfte durchaus hätte siegen können.

TSV 1860 München II Kretzschmar –Buchta, Stefanovic, Siebdrat, Spitzer (ab 64. Sestito/ab 82. Auburger) – Spitzer – Gebhart, Ekin, Dressel, Culjak (ab 90. Bilgen) – Türk.

TSV Rain Maschke – Rothgang, Bauer, Triebel, Götz (ab 55. Knötzinger) – J. Müller (ab 82. Zupur), Schröder – Käser, Cosic, S. Müller – Brandt (ab 51. Luburic).

Tore 0:1 Ugur Türk (11.), 1:1 Marko Cosic (62.) Gelbe Karten Fabian Triebel, Rene Schröder, Michael Knötzinger – Alexander Spitzer, Arif Ekin Zuschauer 290

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