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Friedberg

31.05.2020

Bischof Bertram Meier kommt am 7. Juni nach Friedberg

Bischof Bertram Meier kommt im Juni nach Friedberg.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Im Juni feiert Friedberger Wallfahrtskirche Herrgottsruh ihr Haupt-Patronatsfest. Auch der Augsburger Bischof Bertram Meier ist mit von der Partie.

Die Friedberger Wallfahrtskirche Herrgottsruh feiert am Sonntag, 7. Juni, um 10 Uhr ihr Haupt-Patronatsfest. Zum festlichen Gottesdienst wird Bischof Bertram Meier nach Herrgottsruh kommen, der am Tag zuvor (6. Juni um 10 Uhr) im Augsburger Dom die Bischofsweihe empfängt. Somit ist der Termin am Sonntag quasi sein Antrittsbesuch in Friedberg als neuer Augsburger Bischof.

Das Haupt-Patronatsfest in der Friedberger Wallfahrtskirche Herrgottsruh ist auch online verfügbar

Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Wallfahrtskirche – coronabedingt mit nur etwa 50 vorab angemeldeten Mitfeiernden und dem entsprechenden Schutzkonzept. Die Feier wird über den Youtube-Kanal der Wallfahrtskirche live gestreamt. Anschließend ist im kleinen Kreis ein Empfang geplant. Ob in dem Zusammenhang sich der neue Bischof ins Goldene Buch der Stadt Friedberg einträgt, wird der Wallfahrtsdirektion Herrgottsruh zufolge noch besprochen.

Meier war seit Anfang Juli 2019 als Diözesanadministrator, als Bistumsleiter in der „bischofslosen Zeit“ also, tätig. Danach seit Ende Januar als ernannter Bischof, der Ende März zudem zum Apostolischen Administrator ernannt wurde. Ein Amt, das Meier damals schon mit allen Rechten eines Diözesanbischofs ausstattete.

Bischof Meier sucht die Mitte

Über Meiers Positionen lässt sich sagen: Im Unterschied zu seinem Vorgänger Konrad Zdarsa meldete sich Meier bereits häufig zu Wort – und wurde bundesweit wahrgenommen. Das innerkirchliche Echo sowie Reaktionen aus der breiten – auch medialen – Öffentlichkeit fielen ganz überwiegend positiv aus.

Und noch etwas bestätigte sich: Meier kann nicht in die verbreiteten Kategorien „katholisch-konservativ“/„reformorientiert“ einsortiert werden. Er sucht die Mitte – und will Mittler sein. Auch auf weltkirchlicher Ebene, wo er künftig zwischen der katholischen Kirche in Deutschland und dem Vatikan vermitteln möchte. Mitte bedeutet in seinem Fall allerdings nicht fehlenden Mut zu klaren Positionen.

(AZ und wida)

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