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Citymanager in Friedberg braucht mehr Beinfreiheit

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
28.01.2020

Thomas David hat in Friedberg gute Projekte angestoßen, doch das reichte dem Stadtrat nicht. Die Position des Citymanagers muss gestärkt werden.

Friedbergs Innenstadt braucht Ideen und Veränderungen. Noch hält sie dem Online-Handel mit ihren vielen inhabergeführten Geschäften vergleichsweise gut stand. Die Einschläge kommen aber näher: Müller dürfte bald abwandern, die Viktoria-Parfümerie macht dicht. Dadurch drohen Leerstände, die das Zentrum wiederum weniger attraktiv wirken lassen.

Friedbergs Ex-Citymanager vom Stadtrat ausgebremst

Tragisch ist, dass die positiven Ansätze, die der abberufene Citymanager Thomas David nach Meinung verschiedener Akteure aus der Wirtschaft gebracht hat, abrupt vom Stadtrat abgewürgt wurden. Und das zur Unzeit: Nun geht es mit Davids Konzept in Richtung Landesausstellung – nur ist er selber nicht mehr da. Sein Nachfolger wird für dieses wirtschaftlich bedeutende Großereignis keine Anregungen mehr einbringen können.

David wiederum hat es im Amt verpasst, sich stärker zu exponieren. Es hat aber den Anschein, als sei er nicht allein dafür verantwortlich gewesen, sondern auch an seinem Status als einfacher Mitarbeiter der Verwaltung gescheitert. Die Rolle des Citymanagers ist aber unausweichlich auch eine repräsentative. Damit der neue Citymanager die nötige Wirkungskraft entfalten kann, braucht er Beinfreiheit.

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