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Friedberg

22.12.2020

Die Friedberger IT-Firma NCS hat eine neue Zentrale

Das neue Firmengebäude der NCS GmbH im Business Park setzt Maßstäbe in Sachen Architektur und Energieeffizienz.
Bild: Sabine Roth

Plus Das Friedberger Unternehmen NCS hat eine neue Zentrale im Businesspark, wo Green IT gelebt wird. Wie das Gebäude architektonisch und energetisch Maßstäbe setzt.

Eine neue Ära hat für die Friedberger Firma NCS (Netzwerke – Computer – Service) begonnen. Das IT-Unternehmen ist in den Businesspark gezogen. Das Gebäude, das vor neun Jahren für die Druckerei Typografica errichtet wurde, ist nicht nur mit mehreren Architekturpreisen ausgezeichnet, sondern bietet auch den passenden Rahmen für die Firmenphilosophie: "Hier können wir Green IT so richtig leben", sagt der NCS-Geschäftsführer Stefan Schneider.

Mit diesem energieeffizienten Bauwerk sollte eine positive Atmosphäre geschaffen werden, wo sich sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden wohlfühlen. Im Obergeschoss liegen lichtdurchflutete Räume. Für Teambesprechungen gibt es eine offene Küche mit Theke. Gearbeitet wird nicht nur am Computer, auch auf einer Sofainsel und in einer Lounge kann man sich kreativ entfalten. Der Besprechungsraum kann durch flexible Glaswände abgeteilt werden.

Das Energiekonzept bringt den NCS-Chef in Friedberg zum Schwärmen

Typografica hat inzwischen einen neuen Standort in Augsburg. Als Stefan Schneider davon hörte, dass dieses Gebäude frei wird, sagte er sofort zu. Er schwärmt von dem Energiekonzept dieses KfW-Effizienzhauses 70: "Wir haben eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Den Strom über die Sonne können wir direkt verbrauchen. Energetisch einfach genial für uns. Und hier können wir weiter wachsen."

Geschäftsführer Stefan Schneider fühlt sich wohl im neuen offenen Büro. Hier kann er Green IT leben und das Unternehmen NCS kann weiter wachsen.
Bild: Sabine Roth

Bald sind es 25 Jahre, dass Stefan Schneider und Joachim Böttcher ihre eigene Firma NCS gegründet haben. Heute sind dort über 40 Mitarbeiter beschäftigt. Die Marke NCS ist bekannt für drei tragende Säulen: nah am Kunden, persönlich und flexibel. Die IT wird immer komplexer, die Datensicherung immer wichtiger. Auch der Fachkräftemangel mache sich bemerkbar. Spezialisten sind rar geworden, aber auch die Anforderungen an die IT sind extrem gewachsen.

"Viele Unternehmen möchten es sich leichter machen und lagern ihr Rechenzentrum zu uns aus. Wir stellen es ihnen dann ganz einfach zur Verfügung und kümmern uns um die Datensicherheit mit einer eigenen Hochverfügbarkeitslösung", erklärt Schneider. Das Geschäft boomt. Aber auch das Thema "digitales Klassenzimmer" werde gerade in Zeiten von Covid-19 immer wichtiger für die Schulen in der Region. Hierfür stellt NCS die notwendigen Notebooks und einen großen Touchscreen zur Verfügung.

Der IT-Experte bemerkt einen Digital-Boom in Zeiten von Corona

"Die Digitalisierung ist eine große Herausforderung für alle Unternehmen", weiß der IT-Experte, der sich in der Pflicht sieht, die IT seiner Kunden, zu denen unter anderem Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Schulen gehören, darauf vorzubereiten. Oft werde die IT-Sicherheit von Verantwortlichen in Unternehmen und Organisationen unterschätzt. Um optimale Betreuung und Beratung zu garantieren, setzt NCS hier auf Inhouse-Spezialisten, die sich stetig hohen Zertifizierungen unterziehen.

Gemeinsam mit Joachim Böttcher hat Stefan Schneider am 1. November 1997 den Weg in die Selbstständigkeit gewagt. Böttcher kümmert sich um den technischen Bereich, Schneider um die kaufmännischen Belange. Ihr erstes Büro hatten sie in der Curt-Frenzel-Straße in Lechhausen. Um nah am Kunden zu sein, gibt es den Standort immer noch. Die Augsburger Allgemeine gehört nach wie vor zu ihren Hauptkunden. 

Vor sieben Jahren wurde ein weiteres Geschäft für Notebooks in München eröffnet. Es ist eine Anlaufstelle für Schüler und Studenten, aber auch Geschäftskunden schätzen diesen Standort in der Nähe des Hauptbahnhofs.

NCS will am neuen Standort in Friedberg wachsen

Ihr Erfolgsrezept? "Wir verstehen uns klasse – manche Ehe hält nicht so lange", lachen sie. "Und wir gehen raus und informieren unsere Kunden über die Entwicklung des Marktes. Wichtig ist es, beständig an den Projekten zu arbeiten und als Partner für das IT-Business da zu sein. Am neuen Standort können wir nun weiter wachsen", freuen sich Schneider und Böttcher.

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