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Landesliga Südwest

22.07.2018

Ein Doppelschlag wirft Mering aus der Bahn

Landsbergs Rainer Storhas (Mitte) lässt hier Merings Maximilian Lutz ins Leere laufen. Storhas sorgte in der 26. Minute auch für das 1:0 der Landsberger, die sich in Mering am Ende mit 3:1 durchsetzten.
Bild: Kolbert

Der MSV unterliegt dem Titelaspiranten Landsberg mit 1:3 Toren. Hitzige Partie bei Dauerregen – es gibt zwei Elfmeter und drei Gelb-Rote Karten.

Zweites Heimspiel, zweite Niederlage. Der SV Mering musste sich nach verheißungsvollem Beginn dem Titelaspiranten TSV Landsberg am Ende mit 1:3 geschlagen geben. In der Schlussphase wurde es auch „farbig“, da die beiden Meringer Zweckbronner und Wiedemann (84. und 90.) sowie Landesbergs Göttle (76.) mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt wurden.

Merings Trainer Gerhard Kitzler war nicht wirklich erfreut über die Leistung seiner Mannschaft: „Zuerst hatten wir das Pech mit dem Lattenschuss von Harald Kerber. Wenn der reingeht, dann schaut es anders aus.“ Die ersten 20 Minuten seien gut gewesen, so der Coach. „Da waren gut, aktiver, und dann haben wir innerhalb von zwei Minuten durch Fehler im Mittelfeld den Gegner stark gemacht und prompt zwei Tore bekommen“, ärgerte sich Kitzler. In der zweiten Halbzeit habe man gemerkt, dass „wir noch mal wollten. Es haben jedoch die klaren Chancen gefehlt. Landsberg war heute einfach stärker und etwas reifer als unsere Truppe“, meinte Kitzler.

Der Auftakt war gut, schließlich wurde in der siebten Minute ein Schuss von Harald Kerber vom Landsberger Keeper Frank Schmitt gerade noch mit den Fingerspitzen an die Latte gelenkt. Bei tiefem Boden und reichlich Wasser auf dem Spielfeld taten sich immer wieder unerwartete Patzer im Aufbau und der Defensive der Meringer auf. Landsberg wartete diszipliniert auf seine Konterchancen – und nutzte sie. In der 26. Minute verwertete Rainer Storhas einen scharfen und flachen Pass von der Seite zum 1:0 für den Gast, und eine Minute später stand es dann 0:2 aus Meringer Sicht. Wieder war es schnell über die Außen gegangen, wieder über rechts – nur diesmal war es Manuel Detmar, der einnetzte. Detmar hätte zehn Minuten später die Führung ausbauen müssen, aber er zielte zehn Meter vor dem Tor frei stehend drüber.

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Nach der Pause versuchte Mering, das Spiel zu drehen. Es fehlte jedoch der Zug zum Tor, es gab keine Chance für einen Anschlusstreffer. Ganz im Gegenteil. Landsberg erhöhte in der 76. Minute per Elfmeter auf 3:0 – Keeper Adrian Wolf hatte nach Ansicht des Unparteiischen Kevin Kassel Manuel Detmar zu Fall gebracht. David Anzenhofer verwertete den Strafstoß sicher.

Den Ehrentreffer zum 1:3 erzielte dann Markus Gärtner, ebenfalls per Foulelfmeter. Da hatte Landsbergs Lukas Göttle nach einem Foul an Daniel Zweckbronner schon Gelb-Rot gesehen, der Meringer folgte ihm in der 84. Minute, und in der 90. durfte auch Stefan Wiedemann frühzeitig zum Duschen.

Mering Wolf, Krebold, Gocevic, Lutz, Cosar (68. Spicker), Wiedemann, Gärtner, Utz (Ludwig), Zweckbronner, Kusterer (80. Reich), Kerber. – Tore 0:1 Storhas (26.), 0:2 Detmar (27.), 0:3 Anzenhofer (76./FE), 1:3 Gärtner (80./FE) – Gelb-Rot Zweckbronner (MSV/84.), Wiedemann (MSV/90.), Göttle (Landsberg/76.) – Zusch. 200 – SR Kevin Kassel

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