Versammlung

27.03.2018

Eine starke Zukunft

Ehrungen beim Schützengau Friedberg: vorne von links Patrick Menhart, Jürgen Reiser, Katja Beutlroc, Martina Schneemayer, Peter Vöst und Paul Kölbl. Hinten von links Thomas Dosch , Georg Scharnagl, Gerhard Ribbes, Manfred Blank, Günter Friedl, Johann Pany, Bernhard Tausend, Philipp Brandmair, Alfred Reiner und Josef Reitner.
Bild: Martina Schneemayer

Schützengau ist vor allem bei den Damen und der Jugend gut aufgestellt. Ein Umstand bereitet den Verantwortlichen heuer besondere Freude

Im Frühjahr 2019 stehen beim Sportschützengau Friedberg an. Wie Gauschützenmeister Paul Kölbl bei der Generalversammlung berichtete, gibt es dabei noch einige Posten zu besetzen. So werden für das Amt des zweiten Gauschatzmeisters, des Böllerreferenten, des vierten Gauschützenmeisters und Ehrungsreferenten engagierte Mitglieder gesucht. Kölbl freute sich besonders, dass ab dem 19. April in Ried endlich wieder ein Gauschießen stattfindet. Am Gauschützenball 2017 in Baindlkirch gab es einen Besucherrekord. Am 27. Oktober findet der Ball in Harthausen statt. Ein besonderes Lob ging an die Gausportleitung, denn insbesondere für den Damen- und Jugendschießsport sowie dem Auflageschießen sagt er eine starke Zukunft voraus.

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Laut dem ersten Gausportleiter Josef Schmid war das Sportjahr 2017 eines der erfolgreichsten Jahre im Erwachsenen- und Jugendbereich wie in der Presse und im Forum nachzulesen war. Schmid gab einen Ausblick auf das Sportjahr 2018, das einige Änderungen in der Sportordnung sowie der Altersklassen beinhaltet. Er bat Schützen, die sich für weiterführende Meisterschaften qualifiziert haben und daran nicht teilnehmen können, rechtzeitig die Sportleitung zu informieren, damit ein Ersatz gemeldet werden kann.

Gaudamenleiter Reinhold Müller berichtete von diverseren Wettkämpfen und gab bekannt, dass im September das Finale um den Oberbayernpokal „Hl. Ursula“ bei der SG Ried ausgetragen wird. Abwechslung brachten die beiden Fotoshows von dem Gaujugendsportleiter Peter Schwibinger sowie dem Gaubogenreferent Bernhard Tausend. Schwibinger erzählte von den Wettkämpfen und anderen Aktivitäten wie dem Gaujugendausflug. Von vielen Vereinen werden noch zu wenig Fördermittel genutzt. Dabei gäbe es über Juleika, den Kreisjugendring oder der Ehrenamtskarte viele Vergünstigungen.

Eine starke Zukunft

Rundenwettkampfleiter (RWK) Klaus Müßler gewährte einen kurzen Einblick in die laufende Saison. Gauauflagenreferent Günter Friedl war von dem gut angenommenen Auflage-RWK sehr erfreut – mittlerweile nehmen 16 Mannschaften teil – und konnte den ersten Luftpistolen-Auflageschützen melden. Mitglieder ab 51 Jahren (Geburtsjahr 1967) können beim Auflageschießen an den Start gehen. Ausbildungsreferent Andreas Haberer erinnerte an die Termine für den Lehrgang Vereinsübungsleiter im Herbst. Im letzten Jahr fanden nur Verlängerungen statt, das soll sich in diesem Jahr wieder ändern.

Gauschatzmeister Franz Metzger gab einen Überblick über die Finanzen sowie den Mitgliederstand. Derzeit befinden sich 3669 Erstmitglieder und 263 Zweitmitglieder im Sportschützengau Friedberg. Mittlerweile klappt der Beitragseinzug über das Mitglieder-Verwaltungsprogramm „ZMI-Client“ bei 33 von 34 Vereinen. Nochmals stellte Metzger die Möglichkeiten des Programms vor, z. B. eine Historie der Funktionäre anzulegen oder die Aktivitäten der Schützen wie Luftgewehr, Luftpistole oder gar Brauchtumspflege festzuhalten. Künftig werden hierüber auch die Abrechnung von Rundenwettkämpfen und andern Wettkämpfen erfolgen.

Bezirksschützenmeister Alfred Reiner verkündete, dass die Mitgliederentwicklung stabil ist, in Garching Hochbrück ein Bogenplatz gebaut wird und man in Verhandlungen für Zuschüsse für eine Bogensporthalle sei. Bei einem Umbau auf elektrische Stände sei für die Vereine ein Zuschuss von 25 Prozent möglich.

Kölbl und Reiner nahmen die Ehrung langjähriger Mitglieder vor:

Die Verdienstnadel des Bayerischer Sportschützenbundes (BSSB) erhielten 2. Gauschatzmeisterin Katja Beutlrock und Schützenmeister Thomas Dosch von Birkhahn Hörmannsberg.

Schützenmeister Gerhard Ribbes von KK Mering bekam die silberne Gams, das Ehrenzeichen in Silber des Bezirkes Oberbayern.

Die Verdienstnadel des Bezirkes Oberbayern ging an Gaujugendleiter Philipp Brandmair von Waldhorn Derching, Gauauflagenreferent Günter Friedl, Schützenmeister Patrick Menhart von Bacherleh Steinach sowie 2. Gauschriftführerin Martina Schneemayer.

Die beiden Gausportleiter Manfred Blank und Johann Pany durften sich über die goldene Verdienstnadel des Deutschen Sportschützenbundes freuen.

Der ehemalige Schützenmeister Schmiechachtaler Schmiechen, Jürgen Reiser, sowie der Jugendleiter von Gunzenlee Kissing, Georg Scharnagl, haben sich die Ehrennadel in Gold des BSSB verdient.

Die goldene Gams des Bezirkes Oberbayern ging an Schützenmeister Peter Vöst von der SG Bachern.

Das kleine Gauehrenzeichen in Silber wurde dem Gaubogenreferent Bernhard Tausend überreicht.

Josef Reitner wurde mit dem kleinen Gauehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. (FA)

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