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Friedberger Friedhöfe: Mehr auf Angehörige zugehen

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Kommentar Von Tom Trilges
17.04.2019

Die neuen Waldfriedhöfe in Friedberg sollten nur ein Anfang sein. Die Bedürfnisse der Angehörigen müssen stärker im Mittelpunkt stehen.

Der Tod ist die persönlichste Sache überhaupt. Die damit verbundene Trauer trägt letztlich jeder für sich. Aber nicht nur die. Auch die Entscheidungen, die mit dem Ableben in Verbindung stehen, sind schwierig und betreffen vor allem das Leben der nächsten Angehörigen. Darum sollten sie auch im Zentrum aller Überlegungen stehen, wenn es um die Ausgestaltung von Friedhöfen geht.

Fakt ist, dass viele Angehörige es schlicht nicht schaffen, sich um große Erdgräber regelmäßig zu kümmern. Wenn dem so ist, müssen sie für die Grabpflege bezahlen. Oder sie entscheiden sich für die Urnenbestattung. Genau das tun in den vergangenen Jahren nicht nur in Friedberg immer mehr Menschen. Ein anderer Trend, der denselben Ursprung haben dürfte: Die Liegezeiten werden immer seltener verlängert. Folglich sieht man auf den Friedhöfen mehr Lücken zwischen den Gräbern.

Neue Formen wie die Waldfriedhöfe in Friedberg sind eine mögliche Antwort. Angehörige nehmen solche Angebote an – wenn man sie denn macht. Der erste Schritt ist damit getan, aber er wird vermutlich nicht ausreichen. Es braucht mehr Ideen, die die Bedürfnisse der Angehörigen berücksichtigen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Friedberg hat jetzt drei Waldfriedhöfe

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