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Erstaufnahmeeinrichtung in Friedberg

30.08.2015

Friedbergs Flüchtlinge sind da

Als am Samstag 263 Menschen eintreffen, ist in der Notaufnahmeeinrichtigung in der Schulturnhalle alles bereit.
Bild: A. Schmidt

263 Menschen sind am Samstag in die Turnhalle am Gymnasium eingezogen. Alles verlief friedlich und in den Gängen tollen jetzt die Kinder.

Die Herausforderung ist erst einmal gemeistert. 263 Flüchtlinge kamen am Samstagnachmittag in fünf Bussen in Friedberg an. Erstmals wurde hier in der Schulturnhalle des Gymnasiums eine Notfall-Erstaufnahmeunterkunft belegt, die auf eine Woche befristet ist.

Selbst für die Verantwortlichen blieb vieles im Vorfeld spannend. Denn keiner wusste beispielsweise, woher die Flüchtlinge stammen würden. „Es handelt sich hauptsächlich um Syrer und Iraker. Es sind keine Menschen vom Balkan mit dabei gewesen“, berichtet Landrat Klaus Metzger nun.

Die fünf Busse trafen verteilt über den ganzen Nachmittag ein, der letzte fuhr gegen 18 Uhr am Friedberger Gymnasium vor. „Das war gut, denn so lief die Registrierung ruhig und ohne Hektik ab“, so der Landrat. Gegen 21 Uhr sei für alle Flüchtlinge die Aufnahme der Daten abgeschlossen gewesen. Einige wenige der Flüchtlinge mussten medizinisch versorgt werden. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem Friedberger Krankenhaus.

Friedbergs Flüchtlinge sind da

Sehr wichtig war es den Verantwortlichen, dass die Asylbewerber unbehelligt ankommen und die Helfer ungestört ihre Arbeit verrichten können. Deswegen galt am Wochenende für alle Unbeteiligten absolute Zugangssperre zu der Turnhalle. „Aber auch in der Nachbarschaft ist alles ruhig geblieben“, so Metzger.

Er machte sich am Sonntagmorgen noch einmal vor Ort ein Bild. So weit möglich, haben sich alle ganz gut eingerichtet: „In den zwei Spielstraßen, die wir für die Kinder hergerichtet haben, war schon ordentlich Leben“, erzählte er. Manche schliefen noch, erschöpft von den Anstrengungen der Flucht und des Vortages, andere waren schon draußen in den Außenanlagen unterwegs. (gön) Ein ausführlicher Bericht über die Lage in der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedberg folgt.

Engagement Wer helfen möchte, kann sich ab Montag bei der Asylbeauftragten Ulrike Pröller melden unter Telefon 0821/65073654 oder per Email an ulrike.proeller@friedberg.de

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