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23.09.2010

Fünf Busse voller Gläubiger

Mit einem langen, großen Pilgerzug machte die Pfarreiengemeinschaft Baindlkirch-Mittelstetten-Ried in Altötting auf sich aufmerksam. Das bekommen die an Wallfahrten gewohnten Altöttinger mit Marienverehrern in deren Größenordnung wohl nicht jeden Tag zu sehen. Foto: Robert Wiltschko
Bild: Robert Wiltschko

Ried Einen gnadenreichen Tag erlebten die Buswallfahrer der Pfarreiengemeinschaft Baindlkirch-Mittelstetten-Ried in Altötting. Mit dabei auch Pilger aus der Nachbarschaftspfarrei St. Georg Bachern sowie der Frauenbund Mering. Fünf Busse brachten die 250 Marienverehrer in den weltbekannten Marienwallfahrtsort.

Gemeinsam zog man betend zum Kapellplatz, voraus Kreuzträger und Kirchenpfleger Michael Grübl, 30 Ministranten und Pfarrer Michael Würth. Großer Aufmerksamkeit erfreute sich der lange Pilgerzug, der von der Gnadenkapelle bis über den langgezogenen Kapellplatz hinaus reichte. Zweimal ging's dann noch unter dem Glockengeläut um die Gnadenkapelle herum. In der St.-Magdalena-Kirche war Gelegenheit zur Beichte, Voraussetzung für den Ablassempfang.

Beeindruckende Predigt

Das levitierte Pilgeramt zelebrierte Würth zusammen mit Kaplan Michael Jakob aus Mammendorf und Priester Dr. Johannes Mayer aus Ziemetshausen. Das Mariengebet "Jungfrau Muttergottes mein, lass mich ganz dein eigen sein", war Inhalt der beeindruckenden Predigt von Pfarrer Würth. Das Gebet sei das Atmen der Seele, betonte Würth. Viele Menschen kämen mit ihren Sorgen und Nöten nach Altötting und erbäten Hilfe und Beistand der himmlischen Mutter.

In der abschließenden Sakramentsandacht segnete Pfarrer Würth in der Gnadenkapelle die erworbenen Geschenk- und Andenkenartikel vom Wallfahrtsort. Vor der Kapelle formierte sich die große Pilgerschar zum Abschied. Fremde Altötting-Besucher stellten wiederholt neugierig die Frage: Wo kommt denn diese riesige Pilgergruppe mit ihrem jungen, engagierten Pfarrer her? Ried, Baindlkirch, Mittelstetten und auch Mering und Friedberg war ihnen kein Begriff. Bei Augsburg, dies kannten die Fragensteller. Gestärkt im Glauben, verabschiedete man sich vom Marienwallfahrtsort. (wko)

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