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Auszeichnung

27.05.2020

Geht der Stadtmarketingpreis an Friedberg?

Renate Mayer, Geschäftsführerin des Aktiv-Rings, belebte die Marktsonntage unter anderem mit der Idee eines Plätzlefests.

Der Aktiv-Ring nimmt mit seiner Bewerbung erfolgreich die erste Hürde. Was der Fachjury am Konzept für die Neubelebung der Marktsonntage gut gefällt

Blumenfest, Früchtefest, Kürbisfest oder Plätzlefest – das neue Konzept für die Friedberger Marktsonntage kommt an: Der Aktiv-Ring hat sich damit für den Stadtmarketingpreis Bayern 2020 beworben und hat bereits die erste Hürde genommen: Von insgesamt 39 Anmeldungen schafften diesmal 35 die erfolgreiche Qualifikation, darunter auch die der Friedberger Werbegemeinschaft.

Im Frühling 2019 präsentierten Aktiv-Ring und Citymanager gemeinsam die Überlegungen für die Neuausrichtung der Marktsonntage, die zuletzt sinkenden Zuspruch von Fieranten und Besuchern erhalten hatten. Die Bilanz von Renate Mayer, Geschäftsführerin des Aktiv-Rings: Die Besucherzahlen zogen stark an, auf bis zu 25000 am Marktsonntag im Herbst beim Kürbisfest. Umfragen ergaben außerdem, dass besonders viele Kunden aus dem Stadtgebiet Augsburg, aber auch aus den umliegenden Landkreisen mit Anfahrtswegen bis zu 30 Kilometern den Weg nach Friedberg fanden. Zudem verzeichneten die Einzelhändler während der Feste bisher nie erreichte Umsätze beziehungsweise überdurchschnittlich gute Umsätze in der Woche nach den Marksonntagen.

Mit diesem erfolgreichen Konzept hat sich der Aktiv-Ring nun um den Stadtmarketingpreis Bayern beworben, der heuer zum zehnten Mal verliehen wird. In einem Vorentscheid wurden alle Unterlagen eingehend studiert und nach intensiver Diskussion festgelegt, wo ein erster Etappensieg gefeiert werden kann. Ob lokaler Gründerwettbewerb, Neugestaltung des Wochenmarktes oder digitaler Adventskalender – die Projektideen für den Stadtmarketingpreis waren auch dieses Jahr wieder ausgesprochen vielfältig und kreativ. Die Entscheidungen fielen schließlich in vier Größenklassen, aus jeder Gruppe erreichten drei Projekte die Endrunde.

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In der Kategorie drei für Städte mit 20000 bis 50000 Einwohnern konkurriert Friedberg mit Kitzingen und Amberg. Die Kitzinger werben mit ihrem Stadtschoppen auf der Alten Mainbrücke für regionale Weinkompetenz, Amberg wartet mit dem Einkaufsevent „Das Welttheater“ auf. In Friedberg erkannte die Jury eine erfolgreiche Neubelebung der Marktsonntage durch Themenvielfalt und sieht in diesem Konzept auch eine Signalwirkung, die andere Städte zum Relaunch anregen kann.

Der Stadtmarketingpreis wurde von Anfang an durch das bayerische Wirtschaftsministerium gefördert und intensiv begleitet. Initiiert wurde der Wettbewerb 2005 federführend vom Handelsverband Bayern und dem Aktionskreis City- und Stadtmarketing Bayern. 2010 übernahm die Cima Beratung und Management GmbH neben der fachlichen auch die organisatorische Verantwortung. Die Reihe der langjährigen Unterstützer umfasst auch heuer wieder den Sparkassenverband Bayern, die Fokus Development AG, die Rid-Stiftung sowie die Firma Essert Illuminationen. Als weitere Partner sind Städte- und Gemeindetag Bayern, die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing sowie das Institut für City- und Regionalmanagement seit Beginn dabei. Alle genannten Institutionen sind auch in der Jury vertreten. (AZ)

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