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Volleyball 3. Liga

13.11.2016

Lange Gesichter beim TSV

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Eine bittere 0:3-Heimniederlage setzte es für den TSV Friedberg (schwarz) gegen den TSV Niederviehbach.  Skeptischer Blick von Andreas Eichhorn
Bild: Peter Kleist

Ohne Kapitän Andreas Eichhorn kassieren die Friedberger gegen Niederviehbach ihre erste Heimniederlage und verlieren den Anschluss

Das hatten sich die Friedberger Volleyballer sicher ganz anders vorgestellt. Die Friedberger mussten am Samstagabend ihre erste Heimniederlage in dieser Saison einstecken und nach dem 0:3 (23:25, 13:25, 31:33) gegen den TSV Niederviehbach sah man deswegen auch nur lange Gesichter auf der Friedberger Bank.

Das dritte Spitzenspiel innerhalb von zwei Wochen stand für die Volleyballer des TSV Friedberg auf dem Programm. Nachdem sich Kapitän Andi Eichhorn letztes Wochenende verletzt hatte, musste das Team um Spielertrainer Christian Hurler diesmal in eigener Halle ohne den Außenangreifer auskommen. Zu Gast in Friedberg war der Tabellendritte TSV Niederviehbach. Nach zuletzt drei 3:0-Heimsiegen wollten die Friedberger alles dran setzen, um diese weiße Weste zu wahren.

Bereits im ersten Satz sahen die Zuschauer ein starkes Spiel, in dem sich die Gäste von Beginn an einen kleinen Vorsprung erspielen konnten. Doch dann kamen die Friedberger dank einer stabilen Annahme immer besser in die Partie und konnten beim 16:16 erstmals ausgleichen. Von da an entwickelte sich ein sehr spannende Match, bei der um jeden Ball gekämpft wurde. Starke Angriffe von beiden Mannschaften sorgten dafür, dass der Satz bis zum 23:23 noch offen war. Allerdings waren es dann die Gäste, die vor allem im Block und in der Feldabwehr sehr stark agierten, die sich diesen mit 25:23 sichern konnten.

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Im zweiten Satz lief bei den Friedbergern von Beginn an nichts zusammen. Unstimmigkeiten in der Annahme erschwerten Zuspieler Alex Hurler die Passverteilung und auch im Angriff agierten die Schwaben ideenlos. Immer wieder scheiterte man am Block oder schlug die Bälle ins Aus. So zog Niederviehbach schnell auf 8:3 davon, was Friedberg Trainer Hannes Müllegger zu einer ersten Auszeit zwang. Danach waren es aber weiterhin die Gäste, die ihr Spiel aufziehen konnten und die Partie bestimmten. Selbst zwei Wechsel aufseiten der Hausherren brachten nichts mehr, Friedberg musste den Satz nach einer schwachen Leistung extrem deutlich mit 13:25 abgeben.

Dieser Satz war eine Art Wachmacher, denn im dritten Satz spielte Friedberg von Beginn an konzentriert und aggressiv. Michi Stöcker und Stefan Erhardt konnten immer wieder punkten und so Friedberg mit 15:12 in Führung bringen. Ab diesem Zeitpunkt punkteten beide Mannschaften fast im Gleichschritt punkten. Allerdings ließen die Friedberger zum Schluss etwas nach und so kam Niederviehbach auf 19:20 heran. Nach einer Friedberger Auszeit erspielten sich beide Teams Punkt um Punkt und so steigerte sich die Spannung immer mehr. Allerdings waren es am Ende, wie bereits im ersten Satz, die Gäste aus Niederviehbach, die sich auch den dritten und letzten Satz sichern konnten – wenn auch extrem umkämpft und knapp mit 33:31.

Somit verloren die Friedberger erstmals in dieser Saison daheim – und nach der dritten Niederlage in Folge rutschen die Lechrainer auf den sechsten Tabellenplatz ab. „Uns hat heute in manchen Situationen die Cleverness gefehlt, was auch der Grund ist, dass wir die beiden engen Sätze abgeben mussten. Wir müssen versuchen in den entscheidenden Situationen Gas zu geben, um auch die knappen Sätze zu gewinnen“, so Mittelblocker Benni Sauerstein.

Bereits am kommenden Samstag, 19. November, geht’s für die Friedberger weiter, dann sind sie zu Gast in München beim VCO Kempfenhausen.

Friedberg Erhardt, A. Hurler, C. Hurler, M. Hurler, Münster, Oehler, Pohl, Sauerstein, Schreiber, Steffan, Stöcker, Wacker

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