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Mayer feiert einen Triumph im zweiten Anlauf

Mayer feiert einen Triumph im zweiten Anlauf
Kommentar Von Philipp Schröders
29.03.2020

Plus Florian Mayer von der CSU hat sein Ziel erreicht und wird Merings neuer Bürgermeister. Doch leicht wird er es in diesem Amt nicht haben.

Stichwahlerprobt ist Florian Mayer von der CSU. Schon vor sechs Jahren trat er gegen den scheidenden Bürgermeister Hans-Dieter Kandler an, unterlag aber knapp. Dieses Mal hat Mayer sich gegen seinen Konkurrenten von der SPD, Stefan Hummel, durchgesetzt – wieder sehr knapp.

Dennoch krönt der 40-Jährige damit sein jahrelanges Engagement in der Meringer Kommunalpolitik. Doch einfach wird er es als Bürgermeister nicht haben. Der Wahlkampfendspurt in den letzten Tagen hat gezeigt, dass zwischen den Fraktionen im Marktgemeinderat tiefe Gräben verlaufen. Zudem haben sich die Kräfteverhältnisse deutlich verschoben.

Etablierte Parteien verlieren Sitze in Mering

Die etablierten Parteien haben Sitze verloren. Mit der UWG ist eine neue Gruppierung aus dem Stand zweitstärkste Kraft hinter der CSU im Marktgemeinderat geworden. Alleingänge einer Fraktion wird es nicht geben. Mayer muss den Marktgemeinderat einen, um Projekte in Mering zu verwirklichen.

Davon haben sich einige in den vergangenen Jahren aufgestaut. Die Finanzsituation erschwert die Umsetzung zusätzlich. Diese ist schon seit Jahren schwierig und hat sich in diesem Haushaltsjahr dramatisch zugespitzt. Im ersten Entwurf des Finanzwerks summieren sich die Schulden bis 2023 auf einen Stand von rund 50 Millionen. Große Sprünge sind unter diesen Umständen nicht möglich.

Lesen Sie dazu die Wahlanalyse (Plus+): Stichwahl: Florian Mayer wird der neue Bürgermeister in Mering

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