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Retten, was zu retten ist, bei Ludwig Leuchten Mering

Kommentar Von Eva Weizenegger
15.12.2020

Plus Die Insolvenz des Meringer Unternehmes Ludwig Leuchten scheint unausweichlich. Das bedeutet für Mering tiefe Einschnitte.

Es war zwar schon länger abzusehen, aber jetzt scheint eine Rettung des Meringer Leuchtenherstellers Ludwig Leuchten aus eigener Kraft kaum mehr möglich. Das vorläufige Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ist eröffnet. Jetzt wird gerettet, was noch zu retten ist. Im sächsischen Ort Bergen dürfte der Einschnitt für die dort 100 Mitarbeiter besonders hart werden. Aber auch die etwa 20 Beschäftigten, die in Mering noch die Verwaltung übernehmen, bangen kurz vor Weihnachten um ihre Arbeitsplätze. Den einzigen Hoffnungsschimmer, den es noch gibt, bieten mögliche Investoren, die das Traditionsunternehmen übernehmen könnten. Doch auch dies ist in Corona-Zeiten nicht ganz einfach, wo Treffen vor Ort und im direkten Austausch kaum machbar sind.

Erinnerungen an Traditionsunternehmen in Kissing und Mering

Eins ist aber sicher, Ludwig Leuchten, wie es bisher war, wird es so für Mering nicht mehr geben. Dann bleibt den Alteingesessenen nur die Erinnerung, so wie sie auf goldene Zeiten der Textilfabrik Thorey in Mering oder den Kissinger Baumaschinenhersteller Frisch zurückblicken. Spannend wird es nun für Mering werden, was aus dem großen Areal des Ludwig-Geländes geschieht. Bleibt zu hoffen, dass es die Marktgemeinde hier nicht verpasst, rechtzeitig ihre Fühler auszustrecken.

Lesen Sie dazu auch: Droht dem Meringer Unternehmen Leuchten Ludwig die Insolvenz?

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