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Friedberg

29.01.2019

SPD Friedberg lässt sich für Kommunalwahl coachen

Die SPD Friedberg bereitet sich auf die Wahl vor.
Bild: Jens Wolf, dpa

In der Fraktion der SPD im Stadtrat von Friedberg steht ein Generationenwechsel an. Wie sich die Partei darauf vorbereitet.

Die Bürgermeister- und Stadtratswahlen, die im März nächsten Jahres stattfinden, standen bei der Vorstandsklausur der Friedberger SPD im Fokus. Vorsitzende Ulrike Sasse-Feile sagt: „2020 werden für die SPD Friedberg zahlreiche neue Gesichter an den Start gehen.“ Viele altbekannte Stadträte wollen sich aus der aktiven Politik zurückziehen. Sasse-Feile weiter: „Da Erfahrung und ein neutraler Blick von außen in so einer Situation Gold wert sind, haben wir uns mit Markus Käser einen Experten in Sachen Wahlkampf ins Boot geholt.“

Käser, der für die SPD in zahlreichen Ämtern aktiv ist, hat nicht nur einen Sozialdemokraten ins Bürgermeisteramt von Pfaffenhofen an der Ilm gehievt, sondern auch die Stadtratsfraktion vergrößert. „Zahlreiche Parallelen zur Situation in Friedberg zeigen, dass ein guter Übergang gelingen kann“, zeigt sich Sasse-Feile überzeugt.

Als wichtigsten Faktor für einen Wahlerfolg sieht sie das Team: „Wir haben tolle Persönlichkeiten und bilden einen guten Querschnitt hinsichtlich unseres Fachwissens und unserer persönlichen Lebensumstände und -phasen.“ Mit Unternehmern, Industrie- und Facharbeitern, Ingenieuren, Studenten und Beschäftigten im Gesundheits-, Bildungs-, Finanz-, Verwaltungs- und Gewerkschaftssektor decke man eine große Spannbreite an Know-how und Gesellschaft ab.

Die SPD Friedberg unterstützt das Volksbegeheren "Rettet die Bienen!"

„Kommunikation, Kooperation, konstruktive Konfrontation und Kompetenz“ sind die Schlüsselbegriffe, die die Sozialdemokraten zum Erfolg führen sollen. Das Mitteilungsblatt „Rote Feder“ soll zu einem monatlichen Newsletter ausgebaut werden. Außerdem will die Partei mit anderen Vereinen und Verbänden zusammenarbeiten. Sasse-Feile unterstützt aktuell mit anderen Gruppierungen das Volksbegehren „Rettet die Bienen“.

Den Bedenken vor negativen Einflüssen aus der Bundes- oder Landespolitik stellen sich die Sozialdemokraten entgegen: „Die Friedberger können die einzelnen Ebenen abgrenzen und erkennen, dass eine starke SPD vor Ort wichtig ist, um städtische Zukunftsthemen voranzubringen“, zeigt sich Dominik Lichtenstern, der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende, überzeugt.

Vor der Kommunalwahl steht die Europawahl im Mai an. Hierzu planen die Sozialdemokraten Aktionen und Infostände. Außerdem bestimmen die Schwerpunkte „Digitalisierung“, „Wohnen“ und „Mobilität“ das Arbeitsprogramm der Friedberger Genossen. (FA)

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