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Friedberg

13.01.2019

Segmüller stellt 130 neue Lehrlinge ein

Diese jungen Leute werden bei Segmüller ausgebildet. Am Samstag berichteten sie Interessenten, wie die Lehre im Unternehmen läuft.

Das Unternehmen informierte am Wochenende über die Ausbildung in Friedberg. Einiges hat sich zuletzt verändert.

4000 Mitarbeiter beschäftigt die Firma Segmüller in ihrem Einrichtungshaus in Friedberg, sieben weitere in Deutschland, in einer Polstermöbelproduktion und zwei großen Zentrallagern. Dass in einem so großen Unternehmen Nachwuchs gebraucht wird, versteht sich von selbst. 300 Jugendliche und junge Erwachsene sind bei Segmüller derzeit in Ausbildung. In den nächsten Wochen werden firmenweit für das neue Ausbildungsjahr 130 Ausbildungsplätze vergeben. Damit ist Segmüller eigenen Angaben zufolge einer der größten Ausbildungsbetriebe in Süddeutschland.

Unter dem Motto „Mit uns die Karriere starten“ veranstaltete das Möbelhaus in Friedberg am Samstag seinen elften Ausbildungsinformationstag. Die Auswahl an Lehrstellen ist groß: Schreiner, Polsterer, Dekorationsnäher, Bürokaufmann, Industriekaufmann, Mediengestalter, Fachinformatiker, Lagerist und viele andere Fachrichtungen können Schulabgänger lernen. Sie haben die Auswahl unter insgesamt 18 Ausbildungsberufen.

Auch die Auszubildenden standen Rede und Antwort

Schulabgänger und deren Eltern machten von der Möglichkeit, sich über Voraussetzungen und Ablauf der Lehrzeit zu informieren, regen Gebrauch. Den ganzen Tag standen nicht nur Ausbildungsleiter Jürgen Jäger und weitere Mitarbeiter, sondern auch Jugendliche, die bei Segmüller eine Lehre machen, Rede und Antwort. Jäger betonte, dass die Zusammenarbeit mit den Schulen gut funktioniere. So gebe es jedes Jahr Betriebsbesichtigungen und Aktionstage, an denen Schüler in Berufe hineinschnuppern können, von denen sie vorher noch nichts wussten. Auch Schülerpraktika seien möglich.

Trotz der Klage über einen Mangel an Auszubildenden habe Segmüller keine Probleme, die Lehrstellen zu besetzen, sagte Jäger. Man müsse sich allerdings bemühen. Die Jugendlichen seien heute nicht schlechter als früher, aber anders. So sei der Ausbilder heute nicht mehr der „Lehrherr“, sondern ein „Kümmerer“, der sich aller – auch ab und an privater – Probleme annimmt. Jugendliche hätten heute oft andere Probleme, bedingt auch durch familiäre Konstellationen.

85 Prozent der Azubis werden übernommen

Eileen, die im kommenden Jahr die Realschule abschließen wird, kam mit ihren Eltern. Sie unterstützen ihre Tochter, den richtigen Beruf zu wählen, denn von einer Entscheidung ist sie noch weit entfernt. „Die Ausbildung des Nachwuchses ist für Segmüller nicht nur eine soziale Verantwortung, sondern auch eine Investition in die Zukunft“, sagt Jäger. Gut geschulte Nachwuchskräfte seien elementarer Bestandteil des Erfolgs. Jägers Ziel ist, dass jeder Azubi die bestmögliche Ausbildung bekommt. Dazu gehörten auch ausbildungsbegleitende Maßnahmen oder Nachhilfe. Die Schulnoten seien bei der Einstellung wichtig, aber nicht entscheidend. Eingestellt würden auch Förderschüler. Die Chancen beim Friedberger Unternehmen mit mehreren Standorten stehen gut: 85 Prozent der Azubis werden übernommen.

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