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Sich über den Friedberger ÖPNV zu beschweren reicht nicht

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
05.12.2019

Weniger Busse am Rothenberg durch den neuen Fahrplan in Friedberg sind ärgerlich. Doch die Bürger müssen sich auch an die eigene Nase fassen.

Mit dem neuen Buskonzept für Friedberg fallen weniger als die von Hansjörg Krazeisen befürchteten 30 Prozent an Bussen zu den Pendlerzeiten am Rothenberg weg. Das heißt allerdings nicht, dass keine Kritik angebracht wäre. Die muss aber sowohl die Verantwortlichen als auch die (potenziellen) Kunden treffen. Denn bei allem Willen zu einem attraktiveren ÖPNV muss auch der Bürger mitziehen. Wenn nur rund 50 Leute am Tag die beiden Haltestellen Völser Straße und Bozener Straße nutzen, fährt dort auch auf Dauer nicht alle 15 Minuten ein Bus – so einfach ist das.

Friedberger liefern keine Argumente für mehr ÖPNV

Über mangelnden Rückhalt auf politischer Ebene können sich die Fahrgäste keinesfalls beklagen: Manfred Schnell als Beauftragter der Stadt ist ein derart begeisterter ÖPNV-Nutzer, dass er ehrenamtlich viele Stunden investiert hat, um das neue Buskonzept durchzuforsten und an zahlreichen Stellen – unter anderem auch dem Rothenberg – für die Kunden noch zu verbessern. Er wünscht sich deutlich mehr Verbindungen. Doch die Leute müssen ihm auch Argumente liefern, die bei Stadt und Landkreis ziehen. Der ÖPNV kostet den Landkreis immerhin jedes Jahr über fünf Millionen Euro.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Wie hart trifft das Friedberger Buskonzept den Rothenberg?

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