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Friedberg

18.09.2017

Sie helfen Schwerkranken

Bei der Ehrungsfeier der Blutspender: Eurasburgs Bürgermeister Paul Reithmeir, Dasings zweite Bürgermeisterin Annee Glas, Gerda Korper, Margarete Herger, Viktoria Gammel, Gertraud Mahl, Erich Baier (erste Reihe v. l.), Christine Kügle, Paul Kügle, Margit Krepold-Diem, Bernhard Braun (zweite Reihe), Marcus Günther (Bereitschaftsleiter Friedberg), Moorenweis’ Bürgermeister Joseph Schäffler, Friedbergs zweiter Bürgermeister Richard Scharold, BRK-Kreisgeschäftsführer Robert Erdin, Landrat und Vorsitzender des BRK-Kreisverbands Klaus Metzger, Merings Bürgermeister Hans-Dieter Kandler, Peter Osterberger, Engelbert Titz, Gerhard Mair, Alfred Karmann, Andreas Vötter, Andreas Jocher, Franz Xaver Kuhn, Werner Reyinger und Siegfried Arnold (hintere Reihe v. l.).
Bild: Elisa Glöckner

28 Blutspender aus dem Landkreis werden für ihr langjähriges Engagement geehrt

 15000 – Das ist die Zahl an Blutspenden, die in Deutschland täglich benötigt wird. Und die Tendenz steigt. Tatsächlich aber gehen nur 3,5 Prozent der Deutschen zur Spende. Unter diesen befinden sich auch 28 Personen aus dem Landkreis, die für ihr langjähriges Engagement nun geehrt wurden.

Das Blutspenden blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. „1921 wurde der erste Bluttransfusionsdienst in England gegründet“, erzählte Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Robert Erdin. Schon damals habe der Gedanke der unentgeltlichen und freiwilligen Spende gegolten. „Das tut es heute noch“, betonte Erdin. Landrat und Vorsitzender des Kreisverbands Klaus Metzger sprach vom Begriff der Nächstenliebe als Beispiel für die Blutspende. „Nächstenliebe heißt, Dinge für andere Menschen zu tun, ohne zu werten.“ Sie sei frei von Anschauungen und Sympathie. So wisse der Spender nicht, wer das Blut bekommt. Von 28 Personen aus dem Landkreis, die mindestens über acht Jahre hinweg zwischen 50 und 125 Mal gespendet haben, kamen 18 in die Hans-Böller-Straße. „Alle der Anwesenden haben Leben gerettet und das ist alle Ehren wert“, lobte Landrat Metzger.

Für 50-maliges Spenden wurden ausgezeichnet: Erich Baier (Friedberg), Bernhard Braun (Friedberg), Andreas Jocher (Prittriching), Alfred Karmann (Dasing), Gerda Korper (Friedberg), Christine Kügle (Dasing), Gertraud Mahl (Adelzhausen), Werner Reyinger (Ried) und Engelbert Titz (Friedberg). 75 Mal spendeten Siegfried Arnold (Mering), Margarete Herger (Friedberg), Margit Krepold-Diem (Moorenweis), Paul Kügle (Dasing), Franz Xaver Kuhn (Friedberg) und Andreas Vötter (Mering). 100 Mal gaben Viktoria Gammel (Eurasburg), Gerhard Mair (Friedberg) und Peter Osterberger ihr Blut zur Spende frei.

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Außerdem anwesend waren die zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Dasing Anne Glas, der Bürgermeister des Markts Mering Hans-Dieter Kandler, die BRK-Ehrenamtsbeauftragte Linda Leise, der Bürgermeister der Gemeinde Eurasburg Paul Reithmeir, der Bürgermeister der Gemeinde Moorenweis Joseph Schäffler und der zweite Bürgermeister der Stadt Friedberg Richard Scharold.

Auch der Friedberger Bereitschaftsleiter Marcus Günther freute sich über die regelmäßigen Spenden. Gleichzeitig bemerkte er, dass es nicht nur an Spendern, sondern auch an ehrenamtlichen Unterstützern mangelt, die sich während Blutspendeterminen um Registrierungen und die Getränkeausgabe kümmern. Für diese Aufgabe seien – bis auf ein Mindestalter von 18 Jahren – keine besonderen Anforderungen nötig. „Unsere Helfer brauchen Helfer“, betonte er. Am Freitag, 27. Oktober, finden beim BRK in der Hans Böllerstraße 4 eine Blutspendeaktion statt. Sie beginnt um 16 Uhr und endet gegen 20 Uhr.

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