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Landwirtschaft

27.06.2014

Soja wächst gut auf Getreidefeldern

Alfons Sedlmair, Bioland-Bauer aus Schmiechen (re.), zeigte am Dienstagabend bei einer Felderbegehung Landwirten seine Bio-Soja-Bestände. Berater Alexander Kögel (li.) erläuterte die verschiedenen Anbauvarianten.
Bild: Georg Sedlmair

Der Schmiechener Alfons Sedlmair berichtet anderen Bauern bei einer Begehung von seinen Anbau-Erfahrungen

Wie gelingt der Anbau von Bio-Soja auf dem Feld? Diese Kultur ist für hiesige Gegenden noch relativ neu. Deswegen informierten sich Landwirte im Landkreis Aichach-Friedberg nun in Schmiechen über den Bio-Soja-Anbau, einem wichtigen Eiweißfuttermittel für die Öko-Tierhaltung.

Denn der Bedarf an Praxiswissen ist groß. „Immer mehr Bauern wollen verstärkt selbst Bio-Eiweißfuttermittel in der Region anbauen. Und Bio-Soja ist garantiert gentechnikfrei“, erklärte Bioland-Bauer Alfons Sedlmair aus Schmiechen. Er ist einer der innovativen Landwirte in Bayern, die mit dem Anbau von Bio-Soja angefangen haben. Auf gut zehn Hektar Land wachsen bei ihm Bio-Sojapflanzen.

Seine Erfahrungswerte gibt er gerne an Bauernkollegen weiter. Bei der aktuellen Felderbegehung zeigte Alfons Sedlmair seine Bio-Soja-Bestände. Dabei hat Sedlmair den Anbau verschiedener Soja-Sorten in unterschiedlichen Anbauweisen ausprobiert. Bio-Soja-Berater Alexander Kögel verglich die Unterschiede der einzelnen Anbauvarianten: „Man kann den Einfluss verschiedener Vorfrüchte gut sehen. Als Vorfrucht für Soja eignet sich Getreide sehr gut“, stellte Kögel fest. Entscheidend für einen erfolgreichen Bio-Soja-Anbau ist auch die erfolgreiche Unkrautregulierung. Dank einer ausgeklügelten Hack- und Striegeltechnik, die man vor Ort besichtigen konnte, ist es Sedlmair erfolgreich gelungen, das Unkraut zu regulieren. „Die Pflanzen sind groß, kräftig und stehen gut da. Ich hoffe auf eine gute Ernte“, zeigte sich Sedlmair zufrieden.

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Bioland-Landwirt Sedlmair macht bei einem Bio-Soja-Projekt begeistert mit und will helfen, den Anbau und die Verwertung von Bio-Sojabohnen in Bayern voranzubringen. Das Bio-Soja-Projekt wird von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern) durchgeführt. Hierfür stellen 29 Bio-Soja-Betriebe aus ganz Bayern ihre Flächen zur Verfügung. Sie bauen verschiedene Soja-Sorten in unterschiedlichen Anbauvarianten im Vergleich an. Das Bio-Soja-Projekt ist Teil des bundesweiten Soja-Netzwerks, das das Bundeslandwirtschaftsministerium 2013 als Teil der Eiweißstrategie des Bundes gestartet hat. (FA)

Details Im Internet unter

www.sojafoerderring.de, www.lvoe.de.

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