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Gemeinderat

07.03.2019

Steindorfer Kindergarten wird zum „Haus für Kinder“

Der Steindorfer Kindergarten St. Stephan wird zum Haus für Kinder St. Stephan umbenannt.
Bild: Brigitte Glas

Es werden auch Mädchen und Buben im Kleinkind- und Schulalter betreut. Darum passt der Name nicht mehr zum Konzept

Der Kindergarten „St. Stephan“ heißt künftig „Haus für Kinder St. Stephan“. Diese Änderung hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Namensänderung, sondern um einen Wechsel der Einrichtungsform.

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Ein „Kindergarten“ ist eine Kindertageseinrichtung, deren Angebot sich überwiegend an Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung richtet. In Steindorf werden aber auch jüngere und ältere Kinder betreut. Nach Gesetzeslage musste die Betriebserlaubnis angepasst werden. Ein Vorteil ist unter anderem ein besserer Personalschlüssel. Im kommenden Kindergartenjahr können zwölf Krippenkinder zwischen einem und drei Jahren, 24 Kindergartenkinder und fünf Schulkinder betreut werden. In der Summe bedeutet das drei zusätzliche Betreuungsplätze im Bereich Kindergarten.

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Die Gemeinden Steindorf und Merching betreiben gemeinsam die Pumpstation in Steinach zur Entsorgung der Abwässer aus Steinach, Hochdorf, Steindorf, Hausen und Hofhegnenberg. Der Neufassung der Zweckvereinbarung stimmten die Steindorfer Räte zu. Der Merchinger Gemeinderat hat der Vereinbarung bereits zwei Wochen zuvor zugestimmt. Bisher war eine starre Kostenverteilung von einem Drittel für Steinach und Hochdorf und zwei Dritteln für Steindorf, Hausen und Hofhegnenberg vorgesehen. Künftig soll die Kostenverteilung über die Einwohnerzahl erfolgen.

Eine Beteiligung am „Haus Lebenswert“ in Egling ist gewünscht. Zu diesem LEADER-Projekt wurde ausführlich beraten. Die Frage war, ob für Steindorf die Zusammenarbeit mit Egling sinnvoll ist, da die Gemeinde sonst ausschließlich Richtung Mering ausgerichtet ist. Dem Vorschlag wurde einstimmig zugestimmt, da das in Egling geplante Seniorenprojekt über Gemeindegrenzen hinaus wirken soll und somit auch für die Steindorfer Bürger, Vereine und Gruppierungen neue Ideen und Möglichkeiten zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger entstehen können. Im Vorfeld hatte es bereits Gespräche mit Egling und Schmiechen gegeben, an denen auch der Wittelsbacher-Land-Verein beteiligt war. Dieser könnte als Partner entsprechende Fördermittel beantragen. Die Gemeinden sollten vorher entscheiden, ob eine Beteiligung gewünscht ist. Die Nachbargemeinden sollten sich an den Personalkosten für das Projektmanagement von circa 160000 Euro auf drei Jahre verteilt nach einem Einwohnerschlüssel beteiligen. Auf Steindorf kämen Kosten von 5000 Euro zu. Endgültig entscheidet der Wittelsbacher-Land-Verein.

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