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Kommunalwahl

24.03.2020

Stichwahl Dasing: Andreas Wiesner tritt für die Freien Wähler an

Andreas Wiesner geht für die Freien Wähler Dasing in die Stichwahl.
Bild: Wiesner

Plus Andreas Wiesner von den Freien Wählern möchte den Zusammenhalt im Gemeinderat stärken, um in schwierigen Zeiten große Projekte stemmen zu können.

In seine dritte Amtsperiode im Dasinger Gemeinderat geht Andreas Wiesner so oder so. In welcher Funktion allerdings entscheidet sich in der Stichwahl am Sonntag. Dann tritt er gegen Markus Waschka von der CSU an. Für diese Wahl sieht sich der 44-Jährige gerüstet.

Sollte er der neue Bürgermeister werden, will Wiesner zunächst die Gemeinschaft im Gemeinderat stärken. „Der Bürgermeister entscheidet nichts alleine, der Gemeinderat entscheidet stets mit.“ Das sei in den schwierigen Zeiten notwendig. Denn für dieses Jahr stehen hohe Ausgaben für das Rat- und das Feuerwehrhaus an.

Andreas Wiesner will "in dieselbe Richtung arbeiten"

Als eines der kompliziertesten Projekte schätzt Wiesner den Lärmschutz an der A8 ein: „Das bekommen wir nur hin, wenn wir alle in dieselbe Richtung arbeiten.“ Konkrete Pläne will der Sparkassenbetriebswirt nicht nennen, will das Projekt aber dennoch angehen: „Es gibt bereits Ansatzpunkte, aber es wird eine langwierige Sache.“

Langwierig dürfte auch die Wiederbelebung des Jugendparlaments sein. „Wir wollen auch die Jugendlichen erfassen, die nicht in einem Verein aktiv sind“, sagt Wiesner. In Dasing sei das Jugendparlament in der Theorie zwar eine „superklasse Einrichtung, aber wir müssen die Jugendlichen abholen.“ Dabei sei es wichtig, den jungen Leuten zu beweisen, dass der Einsatz sich lohne. „Das haben wir ihnen bislang nicht gezeigt“, sagt Wiesner.

Andreas Wiesner will Dasing liebenswerter machen

Auch Aufgaben, die schon länger auf der Agenda stehen, beschäftigen Wiesner. So will der Freie Wähler seine dritte Periode im Gemeinderat dazu nutzen, das Thema Naherholungsgebiete wieder aufzugreifen. Dieses war in der Vergangenheit an der Verfügbarkeit der Flächen gescheitert. Auch die staatliche Förderung durch das das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) ist für Wiesner zukunftsweisend. Da gelte es „mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und finanziellen Spielräumen das Optimale für die Gemeinde und die Menschen zu erreichen.“ Dann sei Dasing noch liebens- und lebenswerter, als es jetzt schon ist.

Lesen Sie auch: Stichwahl Dasing: Markus Waschka geht für die CSU ins Rennen

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