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Altstadtfest

15.04.2015

Tänzelleyt tanzen den anderen Historischen voran

Die Fridberger Tänzlleyt hoffen darauf, dass sich zusätzliche Tanzpaare bei ihnen einreihen.
Bild: Foto: Andreas Schmidt

Die Vorbereitungen laufen an. Bei der Friedberger Zeit steht ein Jubiläum bevor. Das wird gefeiert

Friedberg So richtig Ruhe geben die Fridberger Tänzelleyt nie – auch nicht, wenn es noch über ein Jahr zum nächsten Altstadtfest „Friedberger Zeit“ ist. Schon in diesem Monat legt der Verein mit seinen sieben Tanzpaaren richtig los mit den Proben. Neue historische Tänze werden eingeübt, damit alle die Schritte wie im Schlaf intus haben – spätestens während der „Friedberger Zeit“ vom 8. bis 17. Juli 2016. Doch auch andere Vorbereitungen laufen jetzt frühzeitig an. Im April knüpft die Stadt Kontakt zu Mitwirkenden, um abzuklären, wer sich an der Zeitreise zurück in den Barock aktiv beteiligt. Auch Neue, die bei anderen Historienspektakeln positiv aufgefallen sind, sollen angeworben werden.

Es werden aber wieder vor allem die Friedberger selber sein, die das Fest prägen sollen. Dies zählt für Veranstaltungsleiter Frank Büschel ebenso zur bewährten Festformel wie die Historientreue. Darauf wird die Stadt beim bevorstehenden Jubiläum pochen. Tatsächlich bricht die Friedberger Zeit im nächsten Jahr schon zum zehnten Mal an. Noch hat Bürgermeister Roland Eichmann kein historisches Gewand vorzuweisen. Er hat das Fest von seinen Vorgängern Albert Kling und Peter Bergmair geerbt, ist aber ebenfalls ein Friedberger Zeit-Fan, wie es vonseiten der Stadt heißt.

Seit der Fest-Premiere 1989 ist mehr als ein Vierteljahrhundert vergangen. In diesem langen Zeitraum haben viele alte Akteure aufgehört, neue sind dazu gestoßen. Frank Büschel sieht es als Herkulesaufgabe für die Verantwortlichen an, weiterhin viele Aktive bei der Stange zu halten. Gerade durch das Miteinander sei es in der Vergangenheit gelungen, für das Altstadtfest zu begeistern. Beim zehnten Mal soll auch etwas Besonderes geboten werden. Was, steht allerdings noch nicht fest.

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Begonnen wurde damit, eher neuzeitliche Fragen im Umfeld des Historientreibens zu klären: Welche Parkplätze und Zufahrten stehen zur Verfügung? Muss etwas am Sicherheitskonzept überarbeitet werden. Wie sollen die neuen Tagesbiletts aussehen? Wie berichtet hat der Kulturausschuss des Stadtrats beschlossen, die Eintrittspreise neu zu staffeln. Fünf Euro kostet die Tageskarte, die zum einmaligen Eintritt in die Festzone berechtigt, zehn Euro werden für das getöpferte Siegel fällig, das an allen zehn Festtagen gilt und außerdem von vielen Besuchern als Andenken aufbewahrt wird. Nicht bezahlen muss, wer im historischen Gewand am Fest teilnehmen will. Auch Kinder und Jugendliche bis zur Größe von 1,40 Meter haben freien Eintritt.

Dieser Tage hat Frank Büschel unter anderem den weiteren Fahrplan mit Christine Greinbold abgesprochen. Bei ihr laufen organisatorisch die Fäden zusammen. Im Mai werden die Wirte kontaktiert. Mitte Juni ist das erste Treffen der Altstadtfest-Gilde geplant. Dabei werden sich Vertreter der Historischen quasi auf das Altstadtfest einschwören. Im Sommer will die Stadt dann mit der Werbung für die „Friedberger Zeit“ loslegen. Die Stoffstube, die vom Schloss in die Schmiedgasse umgezogen ist, wird im Oktober öffnen.

Längst bevor sich dann jemand neu historisch einkleidet, werden die Fridberger Tänzelleyt bereits aktiv sein. Ihr erster Auftritt ist schon ein Jahr vor dem Altstadtfest im Juli bei den historischen Markttagen in Inchenhofen eingeplant. Tänzelleyt-Vorsitzender Frank Schaarschmidt freut sich schon auf die jetzt bevorstehenden Proben: „Das hält jung!“

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